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FACHBEGRIFFE
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PERLAGE Im Glas entweichende Kohlensäure bei Schaumweinen. [ mehr ]
ZAPFEN (schweiz.) Gebräuchlicher Ausdruck für den Korken. [ mehr ]
REBLAUS Befällt Wurzeln und schädigt sie, so dass die Rebe eingeht. Sie wurde 1860 aus Amerika nach Europa eingeschleppt und hatte verheerende Auswirkungen auf den europäischen Weinbau. Erst das Pfropfen europäischer Reben auf reblausresistente... [ mehr ]
TAPPO DI SUGHERO (ital.) Korken. Sa di tappo = verkorkt. [ mehr ]
PRISE DE MOUSSE Ausdruck aus der Champagnerherstellung für die zweite Gärung, wobei die bei der Umsetzung des Zuckers in Alkohol frei gewordene Kohlensäure in der Flasche gehalten wird und erst im Glas den Schaum bildet. [ mehr ]
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WEINKALENDER
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IN & OUTS AUS DER WEINWELT
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IN: IN Fisch! Beliebt und gesund - und gefährdet?
Jeder Deutsche ist im Schnitt rund 15 Kilogramm Fisch pro Jahr. Aus gutem Grund: Fisch enthält viel Eiweiss, wenig Fett und gilt als gesund. Studien über die vorteilhaften Omega-3-Fettsäuren bringen Lachs und Thunfisch zwar immer wieder in die Schlagzeilen – Das Top-Thema lautet allerdings "Überfischung": Zu viele Fischer fangen zu viele Fische. Häufig fehlen Regularien. Nur was kann der Endverbraucher tun? Wenn Sie im Supermarkt oder Discounter vor der Frische- oder Kühltheke stehen und sich fragen, welchen Fisch man denn überhaupt noch unbedenklich geniessen kann, wird ihnen der kleine, handliche Greenpeace-Guide helfen: Im neuen Fischratgeber hat Greenpeace erstmals die Bestände von über 40 Fischarten bewertet. Darunter die Fischarten, die in Deutschland am häufigsten konsumiert werden, wie Hering, Lachs oder Dornhai (Schillerlocken). Aber auch Arten, die mittlerweile häufiger im Supermarkt auftauchen, zum Beispiel Granatbarsch. Die Zahlen sind bedenklich: 100 Millionen Tonnen Fisch werden weltweit pro Jahr konsumiert - davon sind 20 Millionen Tonnen Beifang! Laut Urteil der Welternährungsorganisation (WHO) und beinahe sind mehr als die Hälfte bis an die Grenze befischt, rund 20 Prozent überfischt und 10% nahezu leergefischt. Viele Verbraucher sind verunsichert: Ist Fisch aus Aquakulturen unbedenklich genießbar? Die Schrimpszucht in Asien und Südamerika hat die Mangrovenwälder dramatisch zerstört. Nicht nur das: Bei der Thunfischmast werden 20 Kilo Fisch für 1 Kilo Thunfisch verfüttert. Auch dazu gibt es Information. Praktisch: Die Fischliste. Hier werden die 40 wichtigsten Fischarten gezeigt und bewertet. Der Ratgeber gibt klare Hilfen, welchen Fisch aus welchen Beständen Sie guten Gewissens kaufen können und auf welchen Sie unbedingt verzichten sollten. So gehören Scholle und Atlantischer Lachs heute nicht mehr auf den Teller. Bei Kabeljau oder Thunfisch kommt es auf das Fanggebiet an. Der Blauflossenthun im Mittelmeer zum Beispiel ist akut bedroht. Hier können Sie den Ratgeber bestellen: Link: https://service.greenpeace.de/ueber_uns/foerderer_service/infomaterial_bestellen/
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IN: Süssweine zum Fest |
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Einer der größten Irrtümer in der Welt des Weines ist zu glauben, die trockenen Tropfen seien die edelsten und die süßen nur etwas für Ignoranten und Billigwein. Jeder, der einmal einen guten "Sauternes" aus Frankreich, einen "Tokajer" aus Ungarn oder "Eiswein" aus Deutschland gekauft hat, wird
das spätestens beim Bezahlen bestätigen können. Diese Weine sind alles andere als günstig. Denn: Ihre Herstellung ist derartig aufwendig, dass sie nur in geringen Mengen auf den Markt kommen. Allein als Begleitung zum Dessert getrunken, sind sie deshalb viel zu schade. Welcher Wein in welche Kategorie gehört, bestimmt der Gehalt an Restzucker. Als "lieblich" gelten laut Deutschem Weingesetz zwischen 18 und 45 Gramm Restzucker auf den Liter. Alles darüber heißt "süß" oder "edelsüß" und wird auch gern als Dessertwein bezeichnet. Manche erreichen sogar einen Restzuckergehalt von 200 Gramm und mehr. Sauternes aus Frankreich ist einer der bekanntesten und teuersten Süßweine der Welt. Der Name entstammt seinem Herkunftsgebiet, einem kleinen Ort südöstlich von Bordeaux. Der traditionsreiche Tokajer aus Ungarn ist ein anderes nennenswertes Beispiel, er hat nach dem Fall des Eisernen Vorhangs wieder seine ursprüngliche Güte gewonnen. Deutschland verfügt über die größte Auswahl an Dessertweinen: Auslesen, Beerenauslesen und Trockenbeerenauslesen von der Mosel sind berühmte Vertreter; auch Eisweine aus dem Rheingau, der Pfalz oder ebenfalls von der Mosel zählen zur süßen Kategorie. Eiswein entsteht aus Trauben, die bis in den Winter hinein am Rebstock belassen werden. Die Außentemperatur muss mindestens sieben Grad unter Null erreicht haben. Entscheidend ist das richtige Servieren. Ist der Wein zu warm, tritt seine Süße zu sehr in den Vordergrund. Zehn bis zwölf Grad ist die ideale Trinktemperatur. Es gibt spezielle Dessertweingläser. Denn: Ist das Glas zu groß, verlieren sich sich die feinen Aromen und das raffinierte Spiel zwischen Süße, Säure und Frucht. Generell gilt als Tipp für jeden Wein und umso mehr für süßen: dünnwandige Gläser benutzen. Dann läuft er besser in den Mund, schon die Zungenspitze wird benetzt, und man hat mehr vom Geschmack.
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IN: Festtage statt Völlerei - die Verdauung sanft unterstützen. |
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Am ersten Feiertag ein Festtagsbraten, danach traditionellen Stollen...und dann lockt noch die Schale mit Plätzchen und Marzipankartoffeln auf der Anrichte. Dass der eine oder andere mittlerweile unter unangenehmem Völlegefühl leidet, ist dort kein
Gesprächsthema. Dabei sind Verdauungsprobleme an den winterlichen Feiertagen weit verbreitet und können die Festtagsfreude empfindlich schmälern. Salbei- oder Mate-Tee hilft. Das gilt auch für Trockenfrüchte wie Dörrpflaumen oder getrocknete Feigen, die an den Feiertagen immer greifbar sind. Daneben regen saure Milchprodukte wie Joghurt oder Kefir sowie Sauerkraut den Darm an. Und auch ein Glas Wasser oder Orangensaft frühmorgens auf nüchternen Magen kann einiges bewegen. Sehr reich an Ballaststoffen sind Leinsamen und Weizenkleie. Sie können beispielsweise gut in Joghurt gerührt und zum Müsli hinzu gegeben werden.
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OUT: Trockene Weine haben viel weniger Kalorien |
100 Gramm Zucker haben einen Brennwert voin 410 Kcal - die gleiche Menge Alkohol hat 710 Kcal...In der Energiebilanz macht es keinen Unterschied, ob man einen trockenen oder süssen Wein trinkt. Bei einer Abmagerungskur kann moderater Weißweingenuss die Pfunde schneller schwinden lassen. Das hat nach Mitteilung des Forums Wein und Gesundheit und der Deutschen Weinakademie eine Studie des Universitätsklinikums Ulm ergeben. Dabei waren je 20 an Fettsucht leidende Patienten drei Monate lang mit einer Reduktionskost ernährt worden, die entweder von 200 Milliliter Obstsaft oder der gleichen Menge Weißwein täglich ergänzt wurde. Offensichtlich habe der Wein die Wirkung der Reduktionskost verstärkt. Die Mitglieder der Weißwein-Gruppe hätten durchschnittlich 4,6 Kilo abgenommen, in der Obstsaft-Gruppe habe der Gewichtsverlust im Schnitt 3,8 Kilo betragen. Die Leberfunktionsproben seien in beiden Gruppen unverändert geblieben. Für Fettsuchtpatienten sei der moderate Weinkonsum bei der Diät- Therapie gesundheitlich unbedenklich.
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OUT: Lametta ist out: Weihnachten in den 80er Jahren |
Weihnachten im Wandel - die Achtzigerjahre: Lametta ist out, Geschenkpapier auch - Familienfrieden zwischen Geschenk-Orgien und Konsumverweigerung.Einer von fünf Bänden voller Weihnachtserinnerungen zwischen Zeitgeschichte und Nostalgie - zum Schenken und Schmökern. Beliebtestes Weihnachtsgebäck der Deutschen sind der traditionelle Christstollen, Vanillekipferl und Lebkuchen. Unter den Weihnachtsliedern führt “Stille Nacht, heilige Nacht” die Hitliste klar vor “Leise rieselt der Schnee” an. Bei den Lieblingsfilmen liegen der Burnett-Romanklassiker “Der kleine Lord” (mit Alec Guinness) und der tschechisch-ostdeutsche Grimms-Märchen-Kultfilm “Drei Haselnüsse für Aschenbrödel” in der weihnachtlichen Zuschauergunst vorn.
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OUT: Fette Weihnachtsküche |
Natürlich wird über die Festtage geschlemmt - aber eine gesunde Ernährung und der damit eingehende Umgang mit Fett ist wichtig – Das fängt bei der Vorsuppe an: Binden Sie die nächste Suppe einfach mit Wasser statt mit Sahne. Traditionell gibt es am ersten Feiertag ein Festtagsbraten. Zum Kaffee gibt es den traditionellen Stollen. Und dann lockt noch die Schale mit Plätzchen und Marzipankartoffeln auf der Anrichte. Zwischen solchen Leckereien trifft sich die Familie zur gemütlichen Spielrunde und abends zum Wein am Kamin. Dass der eine oder andere mittlerweile unter unangenehmem Völlegefühl und Blähungen leidet, ist dort kein Gesprächsthema. Dabei sind Verdauungsprobleme und Verstopfungen an den winterlichen Feiertagen weit verbreitet und können die Festtagsfreude empfindlich schmälern. Auch bei Stress und Frust sollte man sich nicht zum beruhigenden Griff in die Chipstüte verlocken lassen. Chips, Flips und Co. haben extrem viel Fett. Aber auch ein Brötchen wird mit dem falschen Belag zum Schwergewicht. »Grobe Leberwurst hat 326 Kalorien pro 100 Gramm, Geflügel dagegen 108.» Butter bringe pro 100 Gramm 750 Kalorien auf das Brot, Halbfettmargarine mit 368 Kalorien knapp halb so viel.
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