Infowein.de - News & Trends aus der Weinwelt - Home

Infowein.de - Weinnews WEINNEWS

Mainz - 29.12.2011
Alles zum Thema Sekt für Silvester!...mehr ]

Berlin - 28.12.2011
Vom Piraten-Trost zum Partygetränk - Rum ist gerade im Winter beliebt...mehr ]

Rheingau - 27.12.2011
Gesucht: Der rockigste Riesling 2012...mehr ]

Berlin - 22.12.2011
Glattbutt mit Gänseleber oder Bockwurstcarpaccio - Weihnachtliche Speisekarten...mehr ]

Reims - 21.12.2011
Gerüttelt und gedreht - Champagner bleibt Ritualtrank...mehr ]

Berlin - 20.12.2011
Glattbutt mit Gänseleber oder Bockwurstcarpaccio - Weihnachtliche Speisekarten...mehr ]

Hamburg - 19.12.2011
Der passende Wein zur Weihnachtsgans...mehr ]

Hamburg - 16.12.2011
Chefkoch: Wege zum perfekten Weihnachtsdinner...mehr ]

Mainz - 15.12.2011
Der passende Wein zum Wild...mehr ]

Bonn - 13.12.2011
Weihnachtsspecial 2011 bei Chefkoch.de: Plätzchen, Kuchen und festliche Menüs...mehr ]

Infowein.de - Fachbegriffe zum Thema Wein FACHBEGRIFFE

PERLAGE
Im Glas entweichende Kohlensäure bei Schaumweinen. [ mehr ]

ZAPFEN
(schweiz.) Gebräuchlicher Ausdruck für den Korken. [ mehr ]

REBLAUS
Befällt Wurzeln und schädigt sie, so dass die Rebe eingeht. Sie wurde 1860 aus Amerika nach Europa eingeschleppt und hatte verheerende Auswirkungen auf den europäischen Weinbau. Erst das Pfropfen europäischer Reben auf reblausresistente... [ mehr ]

TAPPO DI SUGHERO
(ital.) Korken. Sa di tappo = verkorkt. [ mehr ]

PRISE DE MOUSSE
Ausdruck aus der Champagnerherstellung für die zweite Gärung, wobei die bei der Umsetzung des Zuckers in Alkohol frei gewordene Kohlensäure in der Flasche gehalten wird und erst im Glas den Schaum bildet. [ mehr ]

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Infowein.de - IN & OUT IN & OUTS AUS DER WEINWELT

IN: Häppchenweise Hochgenuss: Tapas & Tapaz

Fingerfood auf Spanisch: Die Tapas-Kultur boomt. Nach Rotwein und Cava schwappt eine neue Welle spanischer Genusskultur gen Deutschland: Tapas, herzhafte Leckerbissen mit eigenen Regeln und langer Tradition, eignen sich hervorragend als Party-Häppchen oder als Snacks in geselliger Runde. Dazu passt hervorragend "Tapaz" Tempranillo oder "Tapaz" Syrah. Die einst von klugen spanischen Barbesitzern zur Ankurbelung des Getränkeabsatzes ersonnenen Appetithappen fügen sich gut in den aktuellen globalen Trend zum praktischen Fingerfood. Die Stärken der Tapas: Sie sind unkompliziert, von unendlicher Vielfalt und verströmen die Lebenslust des mediterranen Südens. Die meisten sind auch einfach herzustellen: In Salz und Essig eingelegte Sardellen (boquerones) und Oliven (aceitunas) oder frittierte Calamares sind Klassiker und einfachste Repräsentanten der Tapas-Familie. Häufig anzutreffen sind auch Paprikawurst (chorizo), Fleischbällchen in Tomatensoße (albondigas), mit Spinat, Schinken oder Klippfisch gefüllte Kroketten (croquetas) und die Köstlichkeit «Schmerzen und Zerrüttung» (duelos y quebrantos), die man früher aus Ei und Hirn, heute aus Eiern und Speck brät. In Andalusien - speziell in der Region um Granada - werden in einigen Tapasbars die Snacks kostenlos zum Wein oder Bier gereicht. Kleiner Tipp: Meist sind es die von Einheimischen frequentierten, meist unspektakulären Bars mit Neonleuchten und laufenden Fernsehern, bei denen der Wirt zu Wein oder Bier die leckeren Tapas gratis serviert. Es lohnt sich immer, nach weiteren, in der Küche frisch zubereiteten Tapas zu fragen. Denn eines ist sicher: Es gibt hunderte Sorten. Jede Bar führt eine andere, oft erstaunlich große und von der regionalen Herkunft des Kochs bestimmte Auswahl. In Madrid und Sevilla sind Tapas - als größere Portion heißen sie «raciones» - nicht nur im Stehen an der Theke eingenommene Snacks oder Vorspeisen, die bisweilen das ganze Abendessen ersetzen. Sie sind eine Lebensweise. Die wichtigste Tapas-Regel lautet deshalb: Immer in Gesellschaft von wenigstens einem halben Dutzend Freunden genießen. Solo Tapas zu essen, wäre so seltsam und verkehrt wie auf deutschen Terrassen mutterseelenallein den Würstchengrill zu zünden. Apropos: «Tapa» heißt nichts anderes als «Deckel»: Um den im Freien unter der Sonne des Südens genossenen Sherry oder Wein vor Fliegen zu schützen, legte man eine Scheibe Brot oder ein Tellerchen auf das Glas. Später wurde der nackte «Deckel» um Oliven, ein Scheibchen Wurst oder Sardellen bereichert, bis schließlich der heute nahezu grenzenlose Reigen an warmen und kalten Minispeisen entstand. Es geht auch edel: Der neueste Trend in Spanien sind Gourmet-Tapas: Mürbeteigschiffchen mit Sherry-Kalbsnieren, marinierte Wachteln oder Salatherzen mit Thunfischfleisch.

 

IN: Süssweine zum Fest

Einer der größten Irrtümer in der Welt des Weines ist zu glauben, die trockenen Tropfen seien die edelsten und die süßen nur etwas für Ignoranten und Billigwein. Jeder, der einmal einen guten "Sauternes" aus Frankreich, einen "Tokajer" aus Ungarn oder "Eiswein" aus Deutschland gekauft hat, wird das spätestens beim Bezahlen bestätigen können. Diese Weine sind alles andere als günstig. Denn: Ihre Herstellung ist derartig aufwendig, dass sie nur in geringen Mengen auf den Markt kommen. Allein als Begleitung zum Dessert getrunken, sind sie deshalb viel zu schade. Welcher Wein in welche Kategorie gehört, bestimmt der Gehalt an Restzucker. Als "lieblich" gelten laut Deutschem Weingesetz zwischen 18 und 45 Gramm Restzucker auf den Liter. Alles darüber heißt "süß" oder "edelsüß" und wird auch gern als Dessertwein bezeichnet. Manche erreichen sogar einen Restzuckergehalt von 200 Gramm und mehr. Sauternes aus Frankreich ist einer der bekanntesten und teuersten Süßweine der Welt. Der Name entstammt seinem Herkunftsgebiet, einem kleinen Ort südöstlich von Bordeaux. Der traditionsreiche Tokajer aus Ungarn ist ein anderes nennenswertes Beispiel, er hat nach dem Fall des Eisernen Vorhangs wieder seine ursprüngliche Güte gewonnen. Deutschland verfügt über die größte Auswahl an Dessertweinen: Auslesen, Beerenauslesen und Trockenbeerenauslesen von der Mosel sind berühmte Vertreter; auch Eisweine aus dem Rheingau, der Pfalz oder ebenfalls von der Mosel zählen zur süßen Kategorie. Eiswein entsteht aus Trauben, die bis in den Winter hinein am Rebstock belassen werden. Die Außentemperatur muss mindestens sieben Grad unter Null erreicht haben. Entscheidend ist das richtige Servieren. Ist der Wein zu warm, tritt seine Süße zu sehr in den Vordergrund. Zehn bis zwölf Grad ist die ideale Trinktemperatur. Es gibt spezielle Dessertweingläser. Denn: Ist das Glas zu groß, verlieren sich sich die feinen Aromen und das raffinierte Spiel zwischen Süße, Säure und Frucht. Generell gilt als Tipp für jeden Wein und umso mehr für süßen: dünnwandige Gläser benutzen. Dann läuft er besser in den Mund, schon die Zungenspitze wird benetzt, und man hat mehr vom Geschmack.

 

IN: Festtage statt Völlerei - die Verdauung sanft unterstützen.

Am ersten Feiertag ein Festtagsbraten, danach traditionellen Stollen...und dann lockt noch die Schale mit Plätzchen und Marzipankartoffeln auf der Anrichte. Dass der eine oder andere mittlerweile unter unangenehmem Völlegefühl leidet, ist dort kein Gesprächsthema. Dabei sind Verdauungsprobleme an den winterlichen Feiertagen weit verbreitet und können die Festtagsfreude empfindlich schmälern.  Salbei- oder Mate-Tee hilft. Das gilt auch für Trockenfrüchte wie Dörrpflaumen oder getrocknete Feigen, die an den Feiertagen immer greifbar sind. Daneben regen saure Milchprodukte wie Joghurt oder Kefir sowie Sauerkraut den Darm an. Und auch ein Glas Wasser oder Orangensaft frühmorgens auf nüchternen Magen kann einiges bewegen. Sehr reich an Ballaststoffen sind Leinsamen und Weizenkleie. Sie können beispielsweise gut in Joghurt gerührt und zum Müsli hinzu gegeben werden. 

 

OUT: Trockene Weine haben viel weniger Kalorien

100 Gramm Zucker haben einen Brennwert voin 410 Kcal - die gleiche Menge Alkohol hat 710 Kcal...In der Energiebilanz macht es keinen Unterschied, ob man einen trockenen oder süssen Wein trinkt. Bei einer Abmagerungskur kann moderater Weißweingenuss die Pfunde schneller schwinden lassen. Das hat nach Mitteilung des Forums Wein und Gesundheit und der Deutschen Weinakademie eine Studie des Universitätsklinikums Ulm ergeben. Dabei waren je 20 an Fettsucht leidende Patienten drei Monate lang mit einer Reduktionskost ernährt worden, die entweder von 200 Milliliter Obstsaft oder der gleichen Menge Weißwein täglich ergänzt wurde. Offensichtlich habe der Wein die Wirkung der Reduktionskost verstärkt. Die Mitglieder der Weißwein-Gruppe hätten durchschnittlich 4,6 Kilo abgenommen, in der Obstsaft-Gruppe habe der Gewichtsverlust im Schnitt 3,8 Kilo betragen. Die Leberfunktionsproben seien in beiden Gruppen unverändert geblieben. Für Fettsuchtpatienten sei der moderate Weinkonsum bei der Diät- Therapie gesundheitlich unbedenklich.

 

OUT: Lametta ist out: Weihnachten in den 80er Jahren

Weihnachten im Wandel - die Achtzigerjahre: Lametta ist out, Geschenkpapier auch - Familienfrieden zwischen Geschenk-Orgien und Konsumverweigerung.Einer von fünf Bänden voller Weihnachtserinnerungen zwischen Zeitgeschichte und Nostalgie - zum Schenken und Schmökern. Beliebtestes Weihnachtsgebäck der Deutschen sind der traditionelle Christstollen, Vanillekipferl und Lebkuchen. Unter den Weihnachtsliedern führt “Stille Nacht, heilige Nacht” die Hitliste klar vor “Leise rieselt der Schnee” an. Bei den Lieblingsfilmen liegen der Burnett-Romanklassiker “Der kleine Lord” (mit Alec Guinness) und der tschechisch-ostdeutsche Grimms-Märchen-Kultfilm “Drei Haselnüsse für Aschenbrödel” in der weihnachtlichen Zuschauergunst vorn.

 

OUT: Fette Weihnachtsküche

Natürlich wird über die Festtage geschlemmt - aber eine gesunde Ernährung und der damit eingehende Umgang mit Fett ist wichtig – Das fängt bei der Vorsuppe an: Binden Sie die nächste Suppe einfach mit Wasser statt mit Sahne. Traditionell gibt es am ersten Feiertag ein Festtagsbraten. Zum Kaffee gibt es den traditionellen Stollen. Und dann lockt noch die Schale mit Plätzchen und Marzipankartoffeln auf der Anrichte. Zwischen solchen Leckereien trifft sich die Familie zur gemütlichen Spielrunde und abends zum Wein am Kamin. Dass der eine oder andere mittlerweile unter unangenehmem Völlegefühl und Blähungen leidet, ist dort kein Gesprächsthema. Dabei sind Verdauungsprobleme und Verstopfungen an den winterlichen Feiertagen weit verbreitet und können die Festtagsfreude empfindlich schmälern. Auch bei Stress und Frust sollte man sich nicht zum beruhigenden Griff in die Chipstüte verlocken lassen. Chips, Flips und Co. haben extrem viel Fett. Aber auch ein Brötchen wird mit dem falschen Belag zum Schwergewicht. »Grobe Leberwurst hat 326 Kalorien pro 100 Gramm, Geflügel dagegen 108.» Butter bringe pro 100 Gramm 750 Kalorien auf das Brot, Halbfettmargarine mit 368 Kalorien knapp halb so viel.