DAS LAND
Chile ist das älteste weinerzeugende Land Südamerikas, hier herrschen ideale Bedingungen für Spitzenweine: Auf fruchtbaren Böden in fast mediterranem Klima gedeihen Weine mit feiner fruchtig-würziger Note. Die Temperatur- unterschiede zwischen Tag und Nacht sorgen dafür, dass die Säure – und damit die Frucht – erhalten bleibt und den Weinen eine vielschichtige Eleganz verleihen.
DER WEINBAU
Der Beginn des Qualitätsweinbaus in Chile lässt sich auf das Jahr 1851 datieren: Damals wurden erstmals Cabernet, Malbec, Merlot, Pinot Noir, Riesling, Sauvignon Blanc und Semillion gepflanzt – europäische Spitzensorten, die noch heute das Fundament höchster Qualität bilden. Nie ist die Reblaus in das Gebiet zwischen Anden und Pazifik eingedrungen; diese Weinstöcke werden bis zu hundert Jahre alt – ein weiterer Grund für die hohe Qualität, die sich besonders bei den dunkelroten, kräftigen Rotweinen zeigt.
DIE ZUKUNFT
Seit Anfang der neunziger Jahre steigt der Absatz chilenischer Weine auf dem deutschen Markt stetig. Heute verdankt Chile sein Ansehen seinen Qualitätsweinen: Dem Cabernet Sauvignon mit Kräuterwürze und Eukalyptuston, seinem geschmacksintensiven Merlot sowie Sauvignon Blancs und Chardonnays von tropischer Fülle. |