DAS LAND
Das ehemalige Jugoslawien besteht aus sechs Republiken und zwei autonomen Regionen. Hier wird überall Wein angebaut – und das schon seit gut 2.500 Jahren. Allerdings hat die lange Türkenherrschaft die Weinbaukultur zurückgedrängt. Beim Wiederaufblühen des Weinbaus wurden nord-, süd- und osteuropäische Traditionen verbunden, wobei die Wurzeln des Weinbaus bei den alten Griechen lagen.
DER WEINBAU
Mazedonien unterteilt sich in drei Weinanbauregionen: Povardarie, Pcinja-Osogova, Pelagonia - Plog. Vor allem die Rotweine aus diesen Regionen sind exzellent. Die wichtigsten roten Reben sind der Blaue Spätburgunder, Cabernet Sauvignon, Blaufränkisch und Merlot sowie eine Reihe von einheimischen Traubensorten. Bei den Weißweinen bringen vor allem die Sorten Welschriesling, Rheinriesling, Traminer, Furmint und Silvaner Qualitätsweine hervor. Mazedonien ist vorwiegend bekannt für alkoholstarke Rotweine mit kräftiger Farbe und ca. 45 g Restzucker.
DIE ZUKUNFT
Der Weinbau Mazedoniens ist fest in staatlicher Hand, den Anbau jedoch betreiben private Winzer. In ganz Jugoslawien – unter anderem im Mazedonischen Skopje – gibt es Lehr- und Versuchsanstalten für Wein und Weinbau. Der Trend geht deutlich hin zur Kultivierung westeuropäischer Qualitätsrebsorten. |