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2. CRISINA
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3. TRANSILVANIA
Die transilvanische Hochebene zwischen den Süd- und Ostkarpaten bietet beste Voraussetzungen für den Weinbau. Aus Siebenbürgen stammen harmonische Qualitätsweine, die etwas mehr Säure und weniger Alkohol aufweisen als die Weine aus den wärmeren Gebieten. Eine Spezialität ist Perla, ein süßer Wein aus Mädchentraube, Welschriesling und Muskat-Ottonel. Transsilvanien gliedert sich in vier Anbaugebiete: Tirnave, Alba Iulia, Bistrita und Oradea.
4. MOLDOVIA
Spritzige Weißweine und ansprechende Tischweine stammen aus dem östlichen Karpatenvorland zwischen Ostkarpaten und dem Fluss Prut an der Grenze zu Moldawien. Vor allem aber wird der berühmte Cotnari in dieser Region erzeugt, ein natursüßer Spitzendessertwein. Das östliche Karpatenvorland ist Rumäniens größte Weinbauregion.
5. BANAT
Minis, Teremia, Recas, Tirol und Moldova Noua heißen die Weinbaugebiete der Region Banat. Hier, im Westen Rumäniens zwischen den Karpaten und der ungarischen Grenze, haben sich einst vor allem Schwaben angesiedelt. Ansprechende, extraktreiche Rotweine und interessante Weißweine stammen aus dieser Region.
6. OLTENIA
Das südliche Karpatenvorland – Oltenia und Muntenia – ist Rumäniens zweitgrößte Weinbauregion. Bouquet- und körperreich sind die Rotweine aus dieser Gegend, die teilweise hochwertigen Weißweine zeichnen sich durch ihr Aroma und ihre Natursüße aus.
7. MUNTENIA
Das südliche Karpatenvorland – Oltenia und Muntenia – ist Rumäniens zweitgrößte Weinbauregion. Bouquet- und körperreich sind die Rotweine aus dieser Gegend, die teilweise hochwertigen Weißweine zeichnen sich durch ihr Aroma und ihre Natursüße aus.
8. DOBROGEA
Die jüngste Weinbauregion Rumäniens ist Dobrogea, zwischen Donau und dem Schwarzen Meer. Das bekannteste Gebiet dieser Region ist Murfatlar. Der hier erzeugte gleichnamige Wein, ein Likörwein, reicht an den berühmten Cotnari heran. Aus Dobrogea stammen weiße und rote Qualitätsweine. Viele reifen zwei bis drei Jahre in Eichenholz.
Rumänien blickt auf eine sehr lange Weinbautradition zurück; schon in der Zeit vor den Römern erfreute sich der rumänische Weinbau eines sehr guten Rufs. Immer wieder kamen Impulse von außen: Im zwölften Jahrhundert waren es die deutschen Auswanderer, die sich in Siebenbürgen (Transsilvanien) niederließen, im 18. Jahrhundert die Schwaben, die ins Banat zogen. Sie trugen wesentlich zur Entwicklung des Weinbaus bei.
DER WEINBAU
Den günstigen Klima- und Bodenbedingungen verdankt das Land seine umfangreiche Palette an Weinen. Neben guten Tischweinen werden hochwertige Qualitätsweine und berühmte Süß- und Dessertweine erzeugt. Der Dessertwein Cotnari gilt heute noch als eine der edelsten Weißweinsorten Rumäniens.
DIE ZUKUNFT
Die Anbauflächen betragen heute rund 250.000 Hektar, jährlich werden acht bis neun Millionen Hektoliter Wein produziert. Rumänien gehört weltweit zu den zehn größten Weinexporteuren. Der rumänische Weinbau ist in staatlicher Hand, jedoch tragen die staatlichen Forschungsanstalten für Weinbau und Kellerwirtschaft und ihre zahlreiche Versuchsstationen sehr stark zur Verbesserung der Qualität bei.