Infowein.de - News & Trends aus der Weinwelt - Home

Infowein.de - GewinnspielGEWINNSPIEL

Infowein.de - Gewinnspiel im Dezember 2008 Kaiserstuhlshop: 1x Edelkorkenzieher: Vacu Vin Winemaster Korkenzieher transluzent

 
1x Edelkorkenzieher: Vacu Vin Winemaster Korkenzieher transluzent
Der Vacu Vin Winemaster -
ein einzigartiges Kultobjekt unter den Korkenziehern! Kein noch so festsitzender Korken hält seiner...[ mehr ]

Infowein.de - Weinnews WEINNEWS

Düsseldorf (dpa) - 04.12.2008
In fast jedem fünften Weißwein Schimmelpilzgift entdeckt...mehr ]

München (dpa) - 03.12.2008
Vini d'Italia Drei-Gläser-Degustation 9.2.2009 in München...mehr ]

Nairobi (dpa) - 02.12.2008
Safari durchs «Obama-Land»: Kenia-Tourismus ist wieder im Aufwind...mehr ]

Berlin (dpa) - 01.12.2008
Wein und Kräuter – Thymian, Salbei, Dill, Oregano brauchen den richtigen Begleiter...mehr ]

Hamburg (dpa) - 28.11.2008
Käsefondue ist der kulinarische Klassiker der Schweiz...mehr ]

Mainz (dpa) - 28.11.2008
Wichtig für den Winzer: Mostgewicht und Oechsle-Grad...mehr ]

Hamburg (dpa) - 27.11.2008
Rotwein, Fleisch und andere Sitten: Tabus bei Tisch mit Menschen aus anderen Kulturkreisen...mehr ]

Hildesheim (dpa) - 26.11.2008
Sanft braten und zart würzen: Rehfleisch braucht wenig Extras...mehr ]

Neustadt/Weinstraße (dpa) - 25.11.2008
Pfalz ist größtes Riesling-Anbaugebiet der Welt - Mosel überholt...mehr ]

Würzburg (dpa) - 25.11.2008
Würzburg bekommt eine Wein- und Sommelierschule...mehr ]

Infowein.de - Fachbegriffe zum Thema Wein FACHBEGRIFFE

SPRITZIG
Frisch mit Hauch von Kohlensäure und deutlichem Alkoholaroma. [ mehr ]

UMPUMPEN
Wird bei der Gärung von Rotweinen eingesetzt, um den Tresterhut im Most zu halten, um viele Farbstoffe und Aromen aus den Schalen zu lösen. [ mehr ]

ESTER
Entsteht durch die chemische Reaktion von Sauerstoff, Säuren und Alkohol im Wein: geschmacksintensive, meist flüchtige Verbindungen mit süßlichen Aromen. [ mehr ]

Infowein.de - Weinkalender WEINKALENDER

 

 

Infowein.de - NEWS & TRENDS AUS DER WEINWELT NEWS & TRENDS AUS DER WEINWELT

Hamburg (dpa) - 29. Januar 2008

Schoko-Aromen und ein Hauch von Vanille: Malt Whisky für Genießer

Whisky-Leidenschaft fängt bei der Nase an. Denn vor dem Trinken wird geschnuppert: Mal lässt sich ein Hauch von Vanille erahnen, mal riecht es nach Beerenfrüchten oder nach Banane, nach Holzfeuer oder Seeluft. Die Bandbreite der Geruchseindrücke ist so groß wie das Angebot an verschiedenen Abfüllungen - und das geht in die Hunderte.

Kaum jemand weiß das besser als Rachel Barrie. Die Nase der 38-jährigen Schottin ist ausgesprochen fein. Ob in einem Whisky Aromen von Schokolade oder grünem Pfeffer enthalten sind, entdeckt sie schon vor dem ersten Schluck. Diese Fähigkeit hat ihr den begehrten Job als Whisky Blender bei Glenmorangie eingetragen - als erster Frau in Schottland überhaupt.

Glenmorangie ist nicht irgendwer. Die Destillerie ganz hoch im Norden von Schottland gehört zu den berühmtesten Produzenten von Single Malt Whisky überhaupt. Der britische Whisky-Kenner Jim Murray findet den Duft eines zehnjährigen Glenmorangie geradezu betörend: Für ihn riecht er «nach einem Garten an einem Frühsommerabend». Und das Geruchserlebnis ist nur ein Versprechen auf das, was kommt, wenn erst die Geschmacksnerven auf der Zunge den Whisky wahrnehmen.

Ein Single Malt kommt immer aus einer ganz bestimmten Destillerie - anders als der Blended Scotch, bei dem verschiedene Whiskys verschnitten, also munter gemischt werden. «Ein Single Malt ist nicht unbedingt besser, aber unbedingt interessanter», sagt Kersten Wetenkamp, Experte für Hochprozentiges beim Fachmagazin «Feinschmecker» in Hamburg. «Man weiß, wo er herkommt und kann zum Beispiel herausfinden, welches Wasser die Destillerie benutzt oder ob sie noch selber mälzt.»

Jürgen Deibel, Whisky-Consultant aus Hannover, kann das bestätigen: Kein Malt sei wie der andere. Jede Destillerie unterscheide sich im Detail - schon in der Form der Brennkessel. Auch sie hat Einfluss auf den Geschmack - von der Dauer der Lagerung und dem Material der dabei verwendeten Eichenfässer einmal ganz abgesehen. Die Unterschiede zwischen einzelnen Malt Whiskys seien viel größer als zum Beispiel bei Cognac oder Grappa, sagt Kersten Wetenkamp. «Deswegen ist Whisky auch viel spannender.»

Wie der Whisky schmeckt, hängt von vielen Faktoren ab - über einige breiten die Destillerien den Mantel des Schweigens. Die Herstellung des Alkohols ist prinzipiell immer gleich, Unterschiede im Detail gibt es aber viele. «Schottischer Whisky wird zweifach gebrannt, irischer Whiskey dreimal», erklärt Enrico Wilhelm, Bar-Chef im Hotel «Atlantic» in Hamburg. Der irische sei deshalb etwas milder und süßer.

Aber auch innerhalb Schottlands gibt es zwischen den Regionen große Unterschiede bei den Malt Whiskys: «Für Einsteiger eignen sich besonders solche aus den Lowlands im schottischen Süden», sagt Wilhelm. Diese Whiskys seien leicht, mild und nicht getorft. Als «leicht bis mittelkräftig» seien Whiskys aus der Speyside-Region längs des Flüsschen Spey zu charakterisieren, wo sich eine Destillerie an die andere reiht.

Eher für Fortgeschrittene sind Malts wie der mit 45,8 Prozent auch ziemlich kräftige Talisker von der Isle of Skye oder Lagavulin von der Whisky-Insel Islay, wo sich auf kleinem Raum gleich ein halbes Dutzend viel gerühmter Destillerien drängen - von Ardbeg bis Bruichladdich. Charakteristisch für sie ist ihr eigenwilliger, ausgeprägt «torfiger» Geschmack - die Gerste für die Whisky-Maische wird über Torffeuer getrocknet. «Gerade diese Islay-Whiskys haben zunehmend ihre Liebhaber», sagt Wilhelm.

Zu denen gehört auch Kersten Wetenkamp: «Das sind schon Whiskys mit großer Komplexität. So ein Bruichladdich hält sehr schön die Balance zwischen Rauch- und Honigaroma.» Solche Noten herauszuschmecken, sei im Prinzip nicht schwieriger als bei Rotwein und vor allem eine Frage der Erfahrung. «Den Unterschied zwischen amerikanischem Bourbon und einem Malt Whisky merkt man dann sehr schnell.»

In der Bar des «Atlantic» haben Gäste die Wahl zwischen 80 Whiskys. Neben Single Malts gibt es amerikanischen Bourbon und Blended Scotch. Letzterer werde allerdings vor allem für Cocktails verwendet. Malt Whiskys trinkt man dagegen grundsätzlich pur - sonst ließen sich die vielen Geschmacksnuancen kaum bemerken. Und für den überzeugten Whisky-Connaisseur gibt es kaum eine grausamere Vorstellung, als dass jemand einen Malt mit Cola mixen könnte.

Verschwendung wäre das auch, weil Malt Whiskys schnell etwas teurer sein können. Seltene oder besonders alte Abfüllungen kosten oft mehrere hundert, manchmal sogar mehrere tausend Euro pro Flasche. «Beim Reifen im Fass nimmt der Whisky Aromen aus dem Holz an», erklärt Wetenkamp. Nach 25 Jahren Lagerung kann der Geschmack völlig anders sein als nach 15. Der älteste, den Enrico Wilhelm im Sortiment hat, ist ein 30 Jahre alter Glenfiddich: «Das ist schon was Besonderes.»

INFO-KASTEN: Glas mit Stiel hat mehr Stil

Malt Whisky ist keine Allerweltsspirituose. Da lohnt sich die Überlegung, in welchem Glas er serviert wird. Klassisch sind flache, runde, dickwandige Gläser ohne Stiel, die sogenannten Whisky-Tumbler. Allerdings ist deren Öffnung vergleichsweise groß - dadurch kann sich das Aroma schnell verflüchtigen. Und das wäre bedauerlich. «Wir servieren Malt Whisky deswegen immer im Nosing-Glas», erklärt Enrico Wilhelm, Bar-Chef im Hamburger Hotel «Atlantic». Nosing-Gläser sind bauchig, laufen nach oben hin zu und haben einen Stiel. Ihren Namen haben sie von «Nose» für Nase: Die Tulpenform ermöglicht es besonders gut, sich schnuppernd einen ersten Eindruck von dem guten Tropfen zu verschaffen.

INFO-KASTEN: Auch Schotten trinken Malt Whisky mit Eis

«Mit Eis oder ohne?» ist eine Frage, an der sich die Geister scheiden. Viele Malt-Whisky-Liebhaber verziehen angewidert das Gesicht bei der Vorstellung, in ihr Glas einen Eiswürfel zu geben. Denn wie bei Rotwein entfalteten sich die Aromen nicht bei zu kühlen Temperaturen, lautet ihr Argument. Das hat aber noch nie alle überzeugt. «Es gibt auch viele Schotten, die ihren Malt mit Eis trinken», sagt Whisky-Experte Enrico Wilhelm. Letztlich sei das Geschmackssache. «Allerdings wäre es schon schade, einen 20 Jahre alten Single Malt auf diese Weise zu verwässern.»

INFO-KASTEN: Whisky ohne «e» kommt aus Schottland

Das kleine «e» macht beim Thema Whisky einen großen Unterschied: Whisky aus Schottland schreibt sich grundsätzlich ohne «e», egal ob «blended» oder Single Malt. Schon im benachbarten Irland ist das anders: Dort gibt es Whiskey. Und auch in Nordamerika, wo beispielsweise in den US-Bundesstaaten Kentucky und Tennessee traditionell Whiskey destilliert wird, gehört das «e« mit dazu.

 

Infowein.de - VERWANDTE NEWS VERWANDTE NEWS

Hamburg (dpa) - 29. Januar 2008

Wein und Kräuter – Thymian, Salbei, Dill, Oregano brauchen den richtigen Begleiter

Welcher Wein zum Essen serviert wird, hängt auch von den verwendeten Kräutern und Gewürzen ab. So passen zu Basilikum am ehesten leichte, frische Weine, rät das Deutsche Weininstitut (DWI) in Mainz. Zu mit Majoran oder Oregano gewürzten Geflügel- oder Kalbfleischgerichten sei ein... [ mehr ]

 

Hildesheim (dpa) - 26. November 2008

Sanft braten und zart würzen: Rehfleisch braucht wenig Extras

Wenige Gerichte sind so an eine Jahreszeit gebunden wie Reh an Herbst und Winter. Weil das Wild im übrigen Jahr kaum zu haben ist, wird es zu dieser Zeit als besondere Delikatesse geschätzt. Und aus demselben Grund wagen sich viele Hobbyköche nicht so recht an die Zubereitung:... [ mehr ]

 

Bonn/Hamburg (dpa) - 14. November 2008

Leicht statt streng: Angst vor Wildfleischzubereitung ist unbegründet

Wild ist eines der wenigen naturbelassenen Nahrungsmittel. Aber nicht jeder traut sich an die Zubereitung. Noch immer versperren einige Vorurteile den Weg. Dabei gehören strenger Geruch und Geschmack sowie das aufwendige Beizen des Fleisches der Vergangenheit an. Die Zubereitung... [ mehr ]

 

Mainz (dpa) - 03. November 2008

Weininstitut lobt Preis für leichten Wein aus - Württemberg vorn

Die Felsengartenkellerei Besigheim in Württemberg ist vom Deutschen Weininstitut (DWI) mit dem erstmals ausgelobten Preis für den besten leichten Wein geehrt worden. Der 2007er Rivaner Kabinett zeichne sich laut Jury durch eine besondere Frische, Aromen von exotischen Früchten... [ mehr ]