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Infowein.de - Weinnews WEINNEWS

Mainz (dpa) - 07.07.2008
Süß und doch edel: Dessertweine schmecken nicht nur nach dem Essen...mehr ]

Hamburg/München (dpa) - 04.07.2008
Kostbare Knospen aus Sizilien - Kapern stammen aus der mediterranen Küche...mehr ]

Bad Kreuznach (dpa) - 03.07.2008
Landwirtschaftskammer: Markenschutz bei Wein wird missbraucht...mehr ]

Frankfurt/Main/Hamburg (dpa) - 03.07.2008
Chutneys - eingemacht oder frisch als exotischer Appetitanreger...mehr ]

Bernkastel-Kues (dpa) - 02.07.2008
Zwischen Fluss und Weinberg: Unterwegs auf dem Saar-Hunsrück-Steig...mehr ]

Wismar (dpa) - 02.07.2008
Süßer Aal und Löwenzahnsalat: Vielfalt prägt die Küche an der Ostsee...mehr ]

Osnabrück/Münster/Bonn (dpa) - 01.07.2008
«Explosion»: Schokoladen mit Chili oder Salz kitzeln verwöhnte Gaumen...mehr ]

Washington (dpa) - 30.06.2008
Rotwein zum Steak fördert die Gesundheit...mehr ]

Neu-Ulm (dpa) - 27.06.2008
Mezze - Verführerische Häppchen-Vielfalt aus dem Orient...mehr ]

Berlin (dpa) - 26.06.2008
Farben des Sommers: Terrassenweine müssen nicht immer weiß sein...mehr ]

Infowein.de - Fachbegriffe zum Thema Wein FACHBEGRIFFE

PERLAGE
Im Glas entweichende Kohlensäure bei Schaumweinen. [ mehr ]

HYBRIDREBE
Neuentwickelte Rebe [ mehr ]

ZAPFEN
(schweiz.) Gebräuchlicher Ausdruck für den Korken. [ mehr ]

KORKFEHLER
Beeinträchtigung des Weines durch schlechte, defekte Korken. [ mehr ]

REBLAUS
Befällt Wurzeln und schädigt sie, so dass die Rebe eingeht. Sie wurde 1860 aus Amerika nach Europa eingeschleppt und hatte verheerende Auswirkungen auf den europäischen Weinbau. Erst das Propfen europäischer Reben auf reblausresistente... [ mehr ]

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Infowein.de - NEWS & TRENDS AUS DER WEINWELT NEWS & TRENDS AUS DER WEINWELT

Leimen/Mainz (dpa) - 30. April 2008

Apfelwein für laue Abende: Cidre und seine prickelnden Verwandten

In Frankreich ist er so etwas wie ein Nationalgetränk, doch auch in Deutschland findet der Cidre inzwischen immer mehr Fans. «Cidre gehört zur Familie der Apfelweine», erklärt der Winzer Marcus Müller aus Leimen bei Heidelberg. Das prickelnde Getränk sei für laue Sommerabende ideal: «Es hat deutlich weniger Alkohol als Wein, macht daher nicht müde, löscht aber dennoch ähnlich wie eine Apfelschorle gut den Durst und erfrischt.»

Cidre wurde schon von den Kelten getrunken, wie der Weinexperte und Buchautor Fabian Lange aus der Nähe von Mainz berichtet. «Sie hatten keine Weintrauben und griffen deswegen auf andere Früchte zur Alkoholgetränkherstellung zurück.» Noch heute komme der sprudelnde Apfelwein traditionell aus der Normandie und der Bretagne. «Doch auch in anderen Ländern gibt es ähnliche Produkte: den Cider in Wales, den Sidra im spanischen Asturien und den Viez in Hessen.»

Für die Herstellung von Cidre kann laut Lange fast jeder Apfel verwendet werden. «Für 95 Prozent aller Cidres werden alle verfügbaren Äpfeln zusammengemischt und gemeinsam gegart.» Wer jedoch eine bessere Qualität wolle, nehme nur Äpfel einer bestimmten Sorte und verarbeite sie separat. «Dann gibt es zwei Möglichkeiten der Herstellung: Entweder verarbeitet man die Äpfel sofort oder lässt sie - wie in der Normandie typisch - noch einige Zeit liegen, damit sich die Stärke im Apfel in Fruchtzucker umwandelt und später besser gärungsfähig ist», sagt Lange.

Egal, welchen Weg man gewählt hat, muss man das Obst im nächsten Schritt hexeln und mithilfe einer Presse den Saft aus dem Brei drücken. Abgefüllt in Tanks gärt das Getränk dann und wird zum Apfelwein. «Schließlich wird der noch gärende Wein gefiltert und in Flaschen gefüllt, wo er noch etwas weiter gärt und so mit Kohlensäure versetzt wird.» Unterschiede gibt es dann aber noch in der Süße des Getränks: «Brut» bezeichnet die eher herbe Variante, «doux» die süßlichere.

Bis vor einigen Jahrzehnten war Cidre in Deutschland noch relativ unbekannt, griff man doch lieber zum Bier statt zur französischen Alternative. Doch seit einigen Jahren haben auch einheimische Winzer das Getränk entdeckt. «Cidre» ist dabei laut Lange zwar ein geschützter Begriff, der nur für die Produkte aus der Normandie und Bretagne verwendet werden darf, doch die in Deutschland hergestellten sprudelnden Apfelweine folgen ähnlichen Herstellungsprinzipien wie die französischen Originale.

So wie auf dem Weingut von Winzer Müller. «Mein Vater Helmut hat das Getränk Anfang der 90er Jahre in Frankreich für sich entdeckt und gedacht: "Das können wir auf unserem Weingut bestimmt auch machen"», erzählt Marcus Müller. Deswegen bezieht die Familie seitdem Äpfel von einem Obstgut aus der Region und gärt sie innerhalb von vier bis sechs Wochen zu einem fruchtigen, cidreähnlichen Getränk.

Auch viele Naturkostläden haben mittlerweile Bio-Cidre im Sortiment. Dieser wird dabei auf ähnliche Weise wie normaler Cidre hergestellt, allerdings unterscheidet sich die Produktion in einigen Punkten von der herkömmlichen: Beim konventionellen Apfel-Cidre-Anbau werden Pestizide zwar kaum eingesetzt, doch für diejenigen, die sich nicht darauf verlassen wollen, gibt es eben das Getränk aus kontrolliert biologisch angebauten Äpfeln, wie die Internetseite Link: www.naturkost.de in Aschaffenburg berichtet. «Zwar sind die Bäume in den Streuobstwiesen Hessens und des Pays d'Auge meist so widerstandsfähig, dass dort auch viele konventionelle Bauern keine Pestizide spritzen. Allerdings garantieren nur die ökologischen Anbauverbände eine wirklich pestizidfreie Herstellung», heißt es da.

Cidre kann übrigens auch wie Wein gut zum Kochen verwendet werden, wie Experte Lange erzählt. «Das Gericht "Tripes à la mode de Caen" gehört beispielsweise zu den Klassikern», sagt er. «Dazu werden Kalbs- oder Rinderkutten in Streifen geschnitten und in Cidre gekocht.» Auch Jacobsmuscheln erhielten durch Cidre ein ganz neues Aroma. «Für Desserts ist Cidre dagegen weniger gut geeignet, ist er doch nicht süß genug.»

Getrunken erfrischt Cidre am besten bei zehn bis zwölf Grad Celsius, weil er bei dieser Temperatur sein volles Aroma entwickelt. Dabei muss man allerdings auch vorsichtig sein - immerhin ist Cidre dafür bekannt, dass er die Verdauung anregt und in größeren Mengen manchmal eine durchschlagende Wirkung hat.

 

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Leimen/Mainz (dpa) - 30. April 2008

Kostbare Knospen aus Sizilien - Kapern stammen aus der mediterranen Küche

Kapern sind gemeinhin als Beigabe zu Königsberger Klopsen bekannt. Auch der italienische Klassiker Vitello tonnato mundet nicht ohne die leicht herb schmeckenden Knospen des Kapernstrauchs. Meist schwimmt die mediterrane Spezialität in Essiglake. Kenner schwören jedoch auf in Meeressalz... [ mehr ]

 

Wismar (dpa) - 02. Juli 2008

Süßer Aal und Löwenzahnsalat: Vielfalt prägt die Küche an der Ostsee

Ein Fischbrötchen mit Bismarckhering oder Schillerlocke auf die Hand - so lässt sich ein Bummel durch den alten Hafen der Hansestadt Wismar auch kulinarisch passend gestalten. Der Geruch von frisch geräuchertem oder gebratenem Fisch beherrscht vielerorts die Mittagszeit an Mecklenburg-Vorpommerns... [ mehr ]

 

Berlin (dpa) - 26. Juni 2008

Farben des Sommers: Terrassenweine müssen nicht immer weiß sein

Wie in vielen Fachgebieten gibt es auch in der Welt des Weines Begriffe, die jeder benutzt, aber keiner wirklich kennt. Terrassenwein ist so ein Wort, dessen endgültige Definition noch auf sich warten lässt, wie es Ulrich Sautter von der in Hamburg erscheinenden Zeitschrift «Wein... [ mehr ]

 

Bonn (dpa) - 19. Juni 2008

Schlemmen unter freiem Himmel: Salate sind Klassiker im Picknick-Korb

Für ein gelungenes Picknick sind nur drei Dinge notwendig: angenehmes Wetter, ein schönes Plätzchen und ein wohlgefüllter Proviantkorb. Dessen Zusammenstellung hängt davon ab, ob Radler, Wanderer oder Autofahrer unterwegs sind. Für Rad- und Wandertouren sollten die Speisen platzsparend... [ mehr ]