Champagne (dpa) - 24. Juni 2008
Geschmack von Champagner lässt sich am Namen ablesen
Wie ein Champagner schmeckt, lässt sich auf
dem Etikett ablesen. Die Bezeichnungen «brut», «extra-brut» oder
«doux» geben den Zuckergehalt der Dosage an, die kurz vor dem
endgültigen Verschließen der Flasche hinzugegeben wird. Die Dosage besteht aus Wein derselben Cuvée - also
derselben Auswahl - wie der Champagner sowie etwas Rohrzucker. Ihr
Zuckergehalt beeinflusst die Geschmacksrichtung des Champagners.
So wurde in der Europäischen Gemeinschaft vereinbart, das
Champagner «extra-brut» (extraherb) zwischen 0 und 6 Gramm Zucker pro
Liter enthält. In Champagner «brut» (herb) sollte der Zuckergehalt
dagegen unter 15 Gramm Zucker liegen. In Flaschen mit der
Etikettierung «extra dry» (extra trocken) werden 12 bis 20 Gramm
Zucker pro Liter festgestellt.
«Sec» (trocken) sind Champagner mit 17 bis 35 Gramm Zucker pro
Liter, während Champagner mit 35 bis 50 Gramm als «demi-sec»
(halbtrocken) bezeichnet werden. Die Bezeichnung «doux» (mild) tragen
Flaschen mit mehr als 50 Gramm Restzucker pro Liter. Zu Champagner
«brut nature» wird hingegen keine Dosage zugegeben, er enthält daher
nur 0 bis 3 Gramm Zucker, heißt es in dem Bericht.
Die Bezeichnungen «Blanc de Blancs», «Blanc de Noirs» und «Rosé»
sind Sortenbezeichnungen. Sie hängen von Herstellungsmerkmalen ab und
geben Auskunft über die Zusammensetzung der Cuvée - also der Weine,
die für die Herstellung von Champagner ausgesucht wurden. Jahrgangs-
Champagner (Champagne Millésimé) sind eine Besonderheit, weil für sie
nur Weine aus einem Jahrgang verwendet werden.
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