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Infowein.de - Gewinnspiel im Dezember 2008 12x je 1 Flasche Merlot Veneto IGT semi-secco Cartamaratta 0,75 l

 
In der Nase feine Aromen von Kirsche, Gewürz und Schokolade. Am Gaumen halbtrocken und fruchtbetont, feingliedrig mit weichen Tanninen. Im Abgang fein strukturiert und lang. Ein halbtrockener...[ mehr ]

Infowein.de - Weinnews WEINNEWS

Düsseldorf (dpa) - 04.12.2008
In fast jedem fünften Weißwein Schimmelpilzgift entdeckt...mehr ]

München (dpa) - 03.12.2008
Vini d'Italia Drei-Gläser-Degustation 9.2.2009 in München...mehr ]

Nairobi (dpa) - 02.12.2008
Safari durchs «Obama-Land»: Kenia-Tourismus ist wieder im Aufwind...mehr ]

Berlin (dpa) - 01.12.2008
Wein und Kräuter – Thymian, Salbei, Dill, Oregano brauchen den richtigen Begleiter...mehr ]

Hamburg (dpa) - 28.11.2008
Käsefondue ist der kulinarische Klassiker der Schweiz...mehr ]

Mainz (dpa) - 28.11.2008
Wichtig für den Winzer: Mostgewicht und Oechsle-Grad...mehr ]

Hamburg (dpa) - 27.11.2008
Rotwein, Fleisch und andere Sitten: Tabus bei Tisch mit Menschen aus anderen Kulturkreisen...mehr ]

Hildesheim (dpa) - 26.11.2008
Sanft braten und zart würzen: Rehfleisch braucht wenig Extras...mehr ]

Neustadt/Weinstraße (dpa) - 25.11.2008
Pfalz ist größtes Riesling-Anbaugebiet der Welt - Mosel überholt...mehr ]

Würzburg (dpa) - 25.11.2008
Würzburg bekommt eine Wein- und Sommelierschule...mehr ]

Infowein.de - Fachbegriffe zum Thema Wein FACHBEGRIFFE

OINOTRIA
Als die Griechen den Weinbau ums Mittelmeer verbreiteten, bezeichnete man so Italien, wörtlich das Land der Weinstöcke, die an Pfählen gezogen wurden. [ mehr ]

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Infowein.de - NEWS & TRENDS AUS DER WEINWELT NEWS & TRENDS AUS DER WEINWELT

Neustadt/Weinstraße (dpa) - 11. Juli 2008

Unterwegs im Burgen-Land: Die Pfalz punktet mit historischen Gemäuern

Der berühmteste Besucher von Burg Trifels war ganz sicher vor allem darüber froh, sie wieder verlassen zu dürfen: Richard Löwenherz - König von England - saß dort im Jahr 1193 als Gefangener. Wer das Gemäuer im Süden der Pfalz heute besucht, tut das dagegen freiwillig. Und er muss nicht weit fahren, um im Pfälzer Wald oder auch an der Weinstraße viele weitere Ruinen, Burgen und Schlösser zu entdecken.

Man kann sich heute noch lebhaft vorstellen, dass seine Bewacher Richard Löwenherz genau im Auge hatten, als sie ihn zur Burg führten: Diese glänzt auf dem höchsten von drei kegelförmigen Bergen oberhalb des Städtchens Annweiler in der Sonne. Von dort aus geht es in engen Serpentinen durch mehr oder weniger dichten Wald hinauf. Da wäre es ein Leichtes für den Gefangenen gewesen, in einem unbeobachteten Augenblick durchs Unterholz zu türmen und das Weite zu suchen.

Vor allem wer mit Kindern unterwegs ist, tut vielleicht gut daran, sich solche Geschichten auszudenken. Sonst ist der Nachwuchs unter Umständen etwas enttäuscht. Denn obwohl Kopien der mittelalterlichen Reichsinsignien auf Burg Trifels ausgestellt sind: So richtig viel zu sehen gibt es in dem Gemäuer - teils Ruine, teilweise erst im 20. Jahrhundert vollendet - nicht. Dafür ist die Aussicht über die Bergkuppen des Pfälzer Waldes hinweg umso spektakulärer.

Im Vergleich zu Burg Trifels in sehr kurzer Zeit fertiggestellt war die Villa Ludwigshöhe oberhalb von Edenkoben an der Weinstraße. Ihr Bauherr war König Ludwig I. von Bayern, wozu die Pfalz damals gehörte. Als der Bau 1852 vollendet war, war Ludwig zwar kein König mehr: Er hatte kurz zuvor wegen einer Affäre mit der Tänzerin Lola Montez abdanken müssen. Trotzdem kam er bis zu seinem Tod regelmäßig an die Weinstraße.

Das ist leicht nachzuvollziehen: Die Prunkräume, durch die sich Besucher heute mit Filzgaloschen über den Schuhen führen lassen können, sind an heiteren Tagen sonnendurchflutet. Wer es nicht besser weiß, könnte meinen, er sei in Italien, von dem Ludwig so begeistert war. Auch der Blick von der doppelstöckigen Loggia mit ihren antik anmutenden Säulen über die Weinstraße in Richtung Rhein ist herrlich.

Wer es noch besser haben will, muss sich lediglich ein paar Meter von der Villa entfernt in die Seilbahn setzen und zur Rietburg hinauf gondeln. Sie ist schon seit dem Dreißigjährigen Krieg eine Ruine, hat aber drei Vorzüge: Erstens reicht die Aussicht bei schönem Wetter bis zum Schwarzwald auf der anderen Seite des Rheins. Zweitens lässt sich von hier aus zu Wanderungen starten. Und zum Dritten gibt es eine bewirtschaftete Terrasse - mit Pfälzer Spezialitäten von Hausmacher-Blut- und Leberwurst bis zum Kastaniensaumagen.

Nur ein paar Kilometer von der Villa und der Rietburg entfernt ist jener Ort, an dem einst die Massen gegen die Obrigkeit aufbegehrten: das Hambacher Schloss. Bis ins Mittelalter reicht seine Geschichte, aber in der heutigen Form wurde es erst 1982 fertiggestellt. Ende Mai 1832 demonstrierten Zehntausende beim Hambacher Fest in der damaligen Ruine für Bürgerrechte und nationale Einheit. Damit brachten sie den Stein in Richtung deutscher Demokratie entscheidend ins Rollen.

Daran erinnert eine Ausstellung im Schloss. In diesem wird zwar noch bis 2009 hier und da modernisiert, also gebaut. Wer aber nur ein bisschen für Geschichte übrig hat, lässt sich davon nicht stören. Denn hier gibt es Faszinierendes zu sehen: Das große graue, leicht zerschlissene Banner mit der Aufschrift «Die Weinbauern müssen trauern» sagt ebenso viel über die damalige Lage aus wie das Wirtshausschild «Zum König von Preußen» mit den Einschusslöchern.

Wer von Neustadt aus, auf dessen Gemarkung das Hambacher Schloss steht, in den Pfälzer Wald hineinfährt, kann quasi eine Reise ins tiefe Mittelalter unternehmen. Nach ein paar Kilometern auf der Bundesstraße 39 durch ein enges Tal ist der Ort Lambrecht erreicht - über dessen Dächern Burg Frankenstein thront. Von einer kleinen Kirche aus sind es rund zehn Minuten zu Fuß bis zu der Ruine. Allerhand Treppchen, dicke Mauern und finstere Nischen gibt es hier.

All das lässt sich auch weiter nördlich im Tal hinter Bad Dürkheim erleben, allerdings zwei Nummern größer. Die Ruine Hardenburg, zu der ebenfalls ein rutschiger Weg führt, ist eine beeindruckende Anlage. Das gilt das ganze Jahr über und nicht bloß Ende September, wenn dort ein großes Mittelalterfest gefeiert wird.

Jede Menge dunkle Gänge können Besucher der Hardenburg erkunden. Wendeltreppen verschwinden im stockdunklen Nichts, und Pechnasen über dem Hauptportal bezeugen, dass man hier mit ungebetenen Gästen nicht lange fackelte. Zwei Motorradfahrerinnen sonnen sich auf der Wiese im Innenhof, ein paar Kinder toben durch den Marstall und schwingen Stöcke wie Schwerter. Und wer den Turm hinaufsteigt, hat schon das nächste historische Gemäuer vor Augen: direkt gegenüber liegt die Ruine des Klosters Limburg.

Informationen: Pfalz-Touristik, Martin-Luther-Straße 69, 67433 Neustadt (Tel.: 06321/391 60, E-Mail: E-Mail: info@pfalz-touristik.de, Internet: Link: www.pfalz-touristik.de, Link: www.burgen-rlp.de).

 

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Gault Millau kürt Pfalz-Weingut Knipser zum «Winzer des Jahres»

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