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Infowein.de - Gewinnspiel im Dezember 2008 5x Die neue Hallwag Weinschule

Ein tolltes Weinbuch: Locker geschrieben, übersichtlich, auf den Punkt: Trockenübungen bringen wenig. Das gilt fürs Schwimmen ebenso wie fürs Tauchen oder Segeln. Und beim Weintrinken...[ mehr ]

Infowein.de - Weinnews WEINNEWS

Düsseldorf (dpa) - 04.12.2008
In fast jedem fünften Weißwein Schimmelpilzgift entdeckt...mehr ]

München (dpa) - 03.12.2008
Vini d'Italia Drei-Gläser-Degustation 9.2.2009 in München...mehr ]

Nairobi (dpa) - 02.12.2008
Safari durchs «Obama-Land»: Kenia-Tourismus ist wieder im Aufwind...mehr ]

Berlin (dpa) - 01.12.2008
Wein und Kräuter – Thymian, Salbei, Dill, Oregano brauchen den richtigen Begleiter...mehr ]

Hamburg (dpa) - 28.11.2008
Käsefondue ist der kulinarische Klassiker der Schweiz...mehr ]

Mainz (dpa) - 28.11.2008
Wichtig für den Winzer: Mostgewicht und Oechsle-Grad...mehr ]

Hamburg (dpa) - 27.11.2008
Rotwein, Fleisch und andere Sitten: Tabus bei Tisch mit Menschen aus anderen Kulturkreisen...mehr ]

Hildesheim (dpa) - 26.11.2008
Sanft braten und zart würzen: Rehfleisch braucht wenig Extras...mehr ]

Neustadt/Weinstraße (dpa) - 25.11.2008
Pfalz ist größtes Riesling-Anbaugebiet der Welt - Mosel überholt...mehr ]

Würzburg (dpa) - 25.11.2008
Würzburg bekommt eine Wein- und Sommelierschule...mehr ]

Infowein.de - Fachbegriffe zum Thema Wein FACHBEGRIFFE

OINOTRIA
Als die Griechen den Weinbau ums Mittelmeer verbreiteten, bezeichnete man so Italien, wörtlich das Land der Weinstöcke, die an Pfählen gezogen wurden. [ mehr ]

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Infowein.de - NEWS & TRENDS AUS DER WEINWELT NEWS & TRENDS AUS DER WEINWELT

Zabljak/Kolasin (dpa) - 08. August 2008

Schluchten und Urwald: Wandern im Land der schwarzen Berge

Die montenegrinische Adriaküste mag manch Reisendem noch ein Begriff sein: An ihr liegen die fjordartige Bucht von Kotor mit italienischem Flair, Hafenstädte wie Petrovac, Bar, Budva oder das Inselkleinod Sveti Stefan. Bekannt ist vielleicht auch der seerosenbedeckte Shkoder-See im Südosten, das größte Binnengewässer des Balkans, das bis nach Albanien hineinreicht. Doch das Land der schwarzen Berge (Crna Gora) würde seinen Namen nicht verdienen, gäbe es im Norden nicht erhabene Gebirge. Vor allem in den Nationalparks Durmitor und Biogradska Gora finden Wanderer wunderschöne Reviere, die sie meist ganz für sich alleine haben.

Die Stadt Zabljak ist ein guter Ausgangspunkt für Bergtouren durch Durmitor. Mit dem Auto auf die ausladende Hochebene zu finden, an der sich die Berge bis zu 2500 Meter hoch erheben, ist jedoch nicht ganz einfach. In den oft einspurigen Straßen lauern tiefe Schlaglöcher, Schilder haben Seltenheitswert. Zwischen den Serpentinen, die sich die Karsthänge hochschrauben, lodern von Zeit zu Zeit Unterholzfeuer. Der wunderbare Blick über das baumlose und im Frühling sattgrüne Plateau auf 1400 Metern Höhe entschädigt schließlich für die beschwerliche Anreise.

Im Winter ist Zabljak das Skizentrum des Landes. Auch die betonierten Bettenburgen der sozialistischen Ära werben noch um Gäste. Doch wer nicht gezielt den eigenwilligen Charme der unter Renovierungsstau leidenden ehemaligen Staatsbetriebe sucht, kommt in kleineren Häusern und Pensionen besser unter.

Alle Wanderwege starten am Eingang des Nationalparks am mythisch anmutendem Crno Jezero, dem Schwarzen See, der zu Fuß zehn Minuten von Zabljak entfernt ist. Mit der am Ort erhältlichen Wanderkarte fällt die Orientierung nicht schwer, die Wegmarkierungen sind sehr gut. Bereits nach 500 Höhenmetern Aufstieg ist der Ausblick auf das Durmitor-Plateau ein Ereignis und die tiefe Stille beinahe meditativ. Am Wegesrand blühen Silberdisteln, Schneefelder locken weiter in das alpine Massiv hinein, wo kleine Gletscherseen und die ein oder andere Klettereinlage auf den Wanderer warten. Wer früh aufsteht, schafft es bis zum Bobotov Kuk, dem 2523 Meter hohen König der Gipfel, und kann sich unterwegs auch noch die Tropfsteinhöhle Ledena Pecina anschauen.

Nach dem Wandern darf die deftige einheimische Küche nicht zu kurz kommen. Unter den Fleischspezialitäten sticht in Durmitor besonders das Lamm hervor, dem die Wildkräuter der Umgebung eine besondere Note verleihen. Schmackhaft ist auch Cicvara, die traditionelle montenegrinische Polenta-Variante aus Mais, Grieß und Käse. Dazu trinkt man das Pivo aus Niksic oder einen einheimische Wein, beispielsweise den roten Vranac oder den weißen Krstac. Immer und überall präsent ist der Schnaps. Zu den wichtigsten der ungezählten Varianten gehören der Traubenbranntwein Rakija oder Birnenschnaps.

Hochprozentiges wird auch gereicht, bevor Touristen auf die selbst gezimmerten Flöße oder in die Rafting-Schlauchboote steigen, um die in ihrem Verlauf immer wilder werdende Tara in der gewaltigen Schlucht zu bezwingen. Der Fluss gehört zum Durmitor-Nationalpark, doch auf mehr als 80 Kilometern Länge gibt es nur ganz wenige Möglichkeiten, ans Ufer des sich oft in Hunderten Metern Tiefe windenden Flusses vorzudringen. Gelegen kommt da die 1941 erbaute fünfbögige Tara-Brücke, die in 150 Metern Höhe Einblick in die Schlucht gewährt, durch die das klare grün-blaue Wasser strömt.

An der Tara geht es entlang steil ansteigender Felsmassive in Richtung Südosten bis Kolasin am Crkvine-Pass auf knapp 1000 Metern Höhe. Eine Brücke führt über die Schlucht in die Bergstadt hinein. In den 1980er Jahren gab es Pläne, die Tara in ihrer Schlucht aufzustauen. Kolasin wäre versunken. Inzwischen ist der Marktplatz mit EU-Geldern neu gestaltet worden. Ihn säumen Bürgerhäuser aus gelbem Tuffstein. Vom Platz geht eine platanenbestandene Fußgängerzone ab, die mit ihren Cafés abends zur Flaniermeile des Ortes wird.

Von Kolasin aus ist der bereits 1952 gegründete Nationalpark Biogradska Gora, der zu 80 Prozent von Urwald bedeckt wird, in kurzer Zeit erreichbar. Die Bäume im Park bleiben sich selbst überlassen, rund 90 Arten neben 2000 Pflanzenarten sind hier beheimatet. Ausladende Höhenwege mit weiten Ausblicken führen um die «grüne Hölle» herum, vorbei an Almen, Gipfeln jenseits der 2000 Meter, kleinen Bachläufen und den schindelgedeckten Hütten der Schäfer.

Die gut markierten Wege beginnen am Bergsee Biogradsko mit seinem ausladenden Delta, in das der gleichnamige Gebirgsfluss mündet. An ihm entlang führt ein Ökologiepfad. Auf knapp zehn Kilometern Länge folgt der Wanderer dem Flusslauf des Biogradska Rijeka. Wo entlang, bleibt ihm überlassen, weil es keinen Weg gibt. Ein Wanderstock hilft, sich eine Schneise durch Unterholz und Farne zu bahnen. Oft versperrt Totholz den Weg, umgestürzte Baumriesen werden zu Brücken, wenn es an einem Flussufer kein Weiterkommen mehr gibt. Weil das besonders empfehlenswerte Urwald-Abenteuer mehr Kraft und Zeit kostet als das Einschlagen eines gewöhnlichen Pfades, eignet sich die Route besser für den Abstieg.

INFO-KASTEN: Montenegro

REISEZIEL UND FORMALITÄTEN: Montenegro ist mit knapp 14 000 Quadratkilometern etwa so groß wie Schleswig-Holstein. Das seit Sommer 2006 unabhängige Land gehört zwar noch nicht zur EU, offizielles Zahlungsmittel ist aber der Euro. Für einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen genügt ein sechs Monate gültiger Reisepass.

 

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Zabljak/Kolasin (dpa) - 08. August 2008

Rotwein, Fleisch und andere Sitten: Tabus bei Tisch mit Menschen aus anderen Kulturkreisen

Essen ist in Zeiten der Globalisierung manchmal eine komplizierte Angelegenheit: Wer zum Abendessen Geschäftspartner aus Indien erwartet oder beim Kindergeburtstag muslimische Mitschüler des Sprösslings bewirtet, kann schnell ins Fettnäpfchen treten. Denn Religion und Kultur bestimmen... [ mehr ]

 

Würzburg (dpa)  - 11. November 2008

Kabinett oder Spätlese? - Neue Wein- und Sommelierschule in Würzburg

Silvaner zum Rinderfilet oder Domina zur Brunnenkresse-Suppe: Viele Mitarbeiter in den «weinfränkischen» Restaurants und Gaststätten wissen nicht, welchen Wein sie dem zumeist unkundigen Touristen zum Essen empfehlen sollen. Zwar hat der Weinanbau in Franken schon seit gut 1200... [ mehr ]

 

Koblenz (dpa) - 04. November 2008

Deutscher Wein darf Bezeichnung «Réserve/Grande Réserve» tragen

Ein deutscher Wein darf bei Erfüllung besonderer Qualitätsansprüche mit den französischen Begriffen «Réserve/Grande Réserve» oder der deutschen Angabe «Privat-Reserve» bezeichnet werden. Das geht aus einer am Dienstag in Koblenz veröffentlichten Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts... [ mehr ]

 

Aythaya/Birma (dpa) - 16. Oktober 2008

Von Bernkastel nach Birma: Winzer bringt Mosel-Hauch in die Tropen

Es liegt ein Hauch von «Mosel» in der Luft, nicht nur in dem aufsteigenden Morgennebel, der den Blick auf akkurat bepflanzte Weinberge freigibt. Auch die Mundart des gebürtigen Trierer Winzers Hans-Eduard Leiendecker, der prüfend durch die Reihen der Rebpflanzen schreitet, trägt... [ mehr ]