Mainz (dpa) - 03. November 2008
Weininstitut lobt Preis für leichten Wein aus - Württemberg vorn
Die Felsengartenkellerei Besigheim in
Württemberg ist vom Deutschen Weininstitut (DWI) mit dem erstmals
ausgelobten Preis für den besten leichten Wein geehrt worden. Der
2007er Rivaner Kabinett zeichne sich laut Jury durch eine besondere
Frische, Aromen von exotischen Früchten sowie eine sehr schöne
Balance von Fruchtsäure und Süße aus, wie das DWI am Donnerstag in
Mainz mitteilte. Der Preis wurde zur Bundesweinprämierung der
Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) ausgelobt.
Den zweiten Rang belegte das Weingut Georg Geiger aus Thüngersheim
in Franken mit einem 2007er Müller-Thurgau Kabinett trocken. Auf
Platz drei kam eine 2007er Scheurebe Kabinett feinherb des
rheinhessischen Schlossguts Schmitt in Guntersblum. «Die Produktion
fruchtbetonter, leichter Weine, die gleichzeitig eine große
geschmackliche Fülle aufweisen, ist eine Stärke der deutschen Winzer.
Wir haben hierzulande am nördlichen Ende des Weltweinbaus dafür
optimale Bedingungen», sagte DWI-Geschäftsführerin Monika Reule.
Leichte Weine erfreuten sich im Inland und international
zunehmender Beliebtheit und entsprächen dem aktuellen Trend zu einer
leichteren, gesundheitsbewussten Küche. Um den DWI-Sonderpreis für
die besten leichten Weine konkurrierten nur 2007er Weiß- und
Roséweine sowie Weißherbste, die weniger als zwölf Volumenprozent
Alkohol aufwiesen. Von den 4360 Weinen der Bundesweinprämierung
erfüllten laut DWI mehr als 700 diese Kriterien. Die feierliche
Ehrung war für diesen Freitag (31. Oktober) bei der Siegergala in
Frankfurt am Main geplant.
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