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Wir sind auf der Prowein 2010 in Düsseldorf vom 21.03.2010 - 23.03.2010

Infowein.de - GewinnspielGEWINNSPIEL

Infowein.de - Gewinnspiel im März 2010 Der österreichische Wein: Das große Handbuch
Das Weinland Österreich hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten zu einem der interessantesten und spannendsten der Welt entwickelt. Kaum irgendwo anders findet man eine derartige Vielfalt an Lagen,...[ mehr ]

Infowein.de - Weinnews WEINNEWS

Mainz - 10.03.2010
Oechsle-Grade...mehr ]

Düsseldorf - 09.03.2010
Delikatessen- Sonderschau „Wine’s best friends“ auf der ProWein 2010...mehr ]

Nierstein - 08.03.2010
Auftakt zum WEIN.BERG.LEUCHTEN...mehr ]

Mainz - 05.03.2010
Jahrgänge können stark variieren...mehr ]

Bielefeld - 04.03.2010
Tomaten für den Teint - Ein Glas Rotwein am Abend schützt...mehr ]

Mainz - 03.03.2010
Frühlingsfrische Kräuter & Wein...mehr ]

Bad Schwalbach (dpa) - 02.03.2010
Korkigen Wein nicht wegschütten...mehr ]

Augsburg/Bonn (dpa) - 01.03.2010
Alternative zum Lamm: Kaninchen als Festtagsbraten zu Ostern...mehr ]

Conegliano (dpa) - 01.03.2010
Prosecco und Vino Frizzante...mehr ]

Rom (dpa) - 25.02.2010
«Risotto mit Rosenblüten» - Liebe geht durch den Magen...mehr ]

Infowein.de - Fachbegriffe zum Thema Wein FACHBEGRIFFE

PERLWEIN
Wein, welcher bei 20°C einen Kohlensäuredruck von 1,0 bis 2,5 bar aufweist und erkennbar perlt. Der Druck kann durch Gärung entstehen, bzw. durch Zugabe von Kohlensäure. [ mehr ]

ELABORADO Y ANEJADO POR
(span.) Erzeugt und ausgebaut durch. [ mehr ]

MERCAPTAN
Fehlaroma durch Schwefelwasserstoffverbindung. Auch als Mercaptanböckser bekannt. [ mehr ]

KLON
Reben, die durch vegetative Vermehrung entstanden sind. [ mehr ]

PREMIER TRIE
(franz.) Erster Lesedurchgang durch einen Weinberg. [ mehr ]

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Infowein.de - NEWS & TRENDS AUS DER WEINWELT NEWS & TRENDS AUS DER WEINWELT

Windhuk/Kapstadt (dpa) - 14. September 2009

Kudu-Steaks mit Pinotage in karger Wüste: 1500 Kilometer durch das südliche Afrika

Mit dem Mietwagen fremde Länder kennen lernen - für viele Urlauber ist vor allem der Weg das Ziel. Häufig geht es dabei am Ende an den Ausgangspunkt der Reise zurück. Anders ist das Konzept der grenzüberschreitenden «Cape to Namibia Route» im südlichen Afrika, die derzeit im Aufbau ist. Hier wird «Strecke gemacht», entweder von Kapstadt nach Windhuk oder umgekehrt. Auf der 1500-Kilometer-Route warten viele interessante Eindrücke.

Eine «gute Fahrt» wünscht der junge Mann vom Autoverleih der Touristengruppe, die sich in Windhuk auf die Reise begibt. Es ist zwar möglich, von hier mit nur einer Zwischenübernachtung bis nach Kapstadt durchzufahren. Um die Vielfalt der Landschaften entlang der Strecke kennen zu lernen, sollte man sich aber mindestens eine Woche Zeit nehmen - und genau das haben die Gäste aus Europa auch vor.

Windhuk ist die Hauptstadt eines Landes, das etwa doppelt so groß wie Deutschland ist und in dem nur 2,1 Millionen Einwohner leben. Von 1884 bis 1915 war das heutige Namibia Kolonie des deutschen Kaiserreiches. Spuren dieser Vergangenheit sind noch immer präsent: Die einstige Paradestraße heißt zwar schon lange nicht mehr Kaiserstraße, aber in der heutigen Independence Avenue fallen zwischen den wenigen Hochhäusern mit modernen Einkaufspassagen schmucke zweistöckige Gebäude mit spitzgiebligen Dächern aus der kolonialen Epoche auf. Auch die Christuskirche stammt aus dieser Zeit.

Das schnurgerade Asphaltband der B1 führt aus Namibias Kapitale hinaus. Schnell sind die ersten 90 Kilometer zurückgelegt, und die für namibische Verhältnisse große Siedlung Rehoboth mit 21 000 Einwohnern wird erreicht. Nur 15 Kilometer weiter weist ein Schild darauf hin, dass der Wendekreis des Steinbocks passiert wird. Links und rechts der zweispurigen Piste erstreckt sich eine scheinbar endlose, karge Landschaft. Sie wird geprägt von verbrannten Grasbüscheln. Nur vereinzelt sind grüne Sträucher zu finden. Hin und wieder taucht eine Gruppe von Pavianen am Straßenrand auf, manchmal zeigen sich auch Springböcke, Strauße oder Antilopen.

Von menschlicher Besiedlung künden allein Drahtzäune, die die Grenzen der riesigen Farmen markieren. Wegen der kargen Vegetation benötigen die Tiere große Weideflächen, um genügend Futter zu finden. Vor allem Rinder und Karakul-Schafe werden gezüchtet. Mit der sinkenden Nachfrage nach Persianerpelzen verloren viele Farmen jedoch eine wichtige Einnahmequelle. Sie öffneten sich daher für Touristen und bieten als Gästefarmen Unterkünfte mit familiärer Atmosphäre.

Einige dieser Farmen liegen in der Wüste Kalahari und eignen sich für einen ersten Zwischenstopp. Die Unterkünfte, komfortable Chalets auf Stelzen, thronen auf roten Sanddünen. Von der Veranda ergibt sich ein Blick auf ein weites Tal mit einem Wasserloch, an dem Wild zu sehen ist. Für die Gäste gibt es beim gemeinsamen Abendessen am Familientisch Bier aus Windhuk und Pinotage aus Südafrika. Dazu werden Steak, Braten oder Ragout von Kudu, Springbock und Strauß serviert.

Im Gespräch mit den Farmbetreibern können die Gäste aus erster Hand erfahren, wie das Leben in der Kalahari ist. Spannend ist hier die Gepardenfütterung: Aus dem offenen Geländewagen heraus beobachten die Gäste, wie die Wildkatzen auf den Jeep zugerannt kommen und sich über ihre Fleischration hermachen. «Jetzt können Sie aussteigen und fotografieren», sagt der Guide. Nur zögernd verlassen die Touristen das Fahrzeug, langsam setzt das Klicken der Kameras ein. Etwas weniger aufregend geht es am späten Nachmittag auf der Pirschfahrt zu, bei der Springböcke, Oryx-Antilopen und Giraffen zu sehen sind.

«Sie müssen unbedingt auch die berühmten Sanddünen von Sossusvlei besuchen», empfiehlt ein englisches Ehepaar, das Namibia schon zum dritten Mal bereist. Der Weg führt zunächst zurück auf die B1. Die rund 250 Kilometer lange Piste nach Sossusvlei lässt sich an einem halben Tag bewältigen. Die Dünen, deren Kämme der Wind täglich neu formt, sind im Licht der aufgehenden Sonne am beeindruckendsten.

Ein kühler Seewind weht durch Lüderitz am Atlantik. Im Zentrum der Stadt glänzen herausgeputzte Jugendstilhäuser. Größte Attraktion ist aber die vor den Toren der Stadt am Rande des Diamanten-Sperrgebiets liegende Geisterstadt Kolmannskuppe. Als alle Edelsteine eingesammelt waren, wurde die Siedlung dem Wind und dem Sand überlassen. Nach Anmeldung sind hier Tagestouren zu den Diamanten-Abbaustätten und zum Bogenfels - einem 50 Meter hohen, natürlichen Felsentor - möglich.

Zu den größten Naturwundern des Landes zählt der Fish River Canyon. Er liegt am Unterlauf des mit 650 Kilometern längsten Flusses Namibias und ist von Lüderitz aus gut in vier Autostunden erreichbar. Mit mehr als 500 Meter tiefen Abhängen gilt er nach dem Grand Canyon in Amerika als zweitgrößte Schlucht der Welt. Das Naturschutzgebiet erstreckt sich bis zum Oranje River, der Grenze zu Südafrika.

Schnell sind die Formalitäten erledigt, die Straße wird zur N7. Wie in Namibia, ist auch hier die Region trocken, wenig bevölkert und das Wasser an der Küste durch den Benguela-Strom zu kalt zum Schwimmen. Vor allem Nachfahren der Nama siedeln hier. Sie gaben dem Gebiet auch den Namen: Namaqualand. Jedes Jahr im August bietet die karge, sonnenverbrannte Halbwüstenregion ein besonderes Schauspiel: Wildblumen und Sukkulenten strecken plötzlich ihre Blüten der Sonne entgegen und verwandeln ganze Täler in einen bunten Blütenteppich. Im Goegab Nature Reserve unweit von Springbok bieten Rundfahrten mit dem Auto sowie der zwölf Kilometer lange Ian Meyers Hiking Trail ideale Möglichkeiten, dieses Naturwunder hautnah zu erleben.

«Die Blumen sind nur eine kleine Zugabe zum Zauber der Landschaft», sagt Dudley Wessels. Im Geländewagen bietet er Touren entlang der rauen Diamantenküste mit ihren endlos wirkenden Stränden an. Zu bestaunen sind hier mehrere Schiffswracks und eine vielfältige Pflanzenwelt, die jahrzehntelang wegen der Edelsteinfunde abgeriegelt war und deshalb weitgehend unberührt geblieben ist.

Clanwilliam im Tal des Olifants River, 240 Kilometer von Kapstadt entfernt, ist vor allem für seine Rooibos-Sträucher bekannt. Der aus den Blättern gewonnene Tee wird in alle Welt exportiert. Der ungeteerte Pakhuis-Pass am Rande der Kleinstadt erschließt die nördlichen Cedarberge, deren Hauptattraktion die Felszeichnungen der San sind. Dank des trockenen Klimas haben die «Rock Art»-Zeichnungen der Ureinwohner Südafrikas viele Jahrhunderte überstanden.

Die letzten 150 Kilometer der Route werden von den Weizenfeldern des Swartlandes geprägt, das seinen Namen von der fruchtbaren schwarzen Erde hat. In Kapstadt wird der Mietwagen dann zurückgegeben - und geht vielleicht an Urlauber, die damit bis Windhuk fahren, um 1500 Kilometer lang den Zauber des südlichen Afrika zu erleben.

INFO-KASTEN: Per von Windhuk nach Kapstadt

ANREISE: Flüge nach Windhuk werden regelmäßig von Air Namibia (ab Frankfurt/Main) und LTU (ab Düsseldorf und München) angeboten. Flüge nach Kapstadt bieten - zum Teil mit Umsteigen in Johannesburg - die Lufthansa und South African Airways an.

FORMALITÄTEN: Für die Einreise nach Namibia und Südafrika genügt für Deutsche ein noch mindestens sechs Monate gültiger Pass.

WÄHRUNG: In Namibia wird mit dem Namibia-Dollar bezahlt. 1 Euro sind rund 8 Namibia-Dollar. Südafrikas Währung ist der Rand. Für 1 Euro gibt es rund 8 Südafrikanische Rand (Stand: September 2007).

KLIMA UND REISEZEIT: Die Route kann ganzjährig befahren werden. Im Norden wird es zwischen November und März sehr heiß, angenehm ist es im «Winter» von Juni bis August mit warmen Tagen und kalten Nächten. In der Kapregion kann es dann auch kühle und regnerische Tage geben.

GESUNDHEIT: Sinnvoll ist ein Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio sowie Hepatitis A und B. Wer sich länger in der Wildnis aufhält sollte sich auch gegen Tollwut impfen lassen. Darüber hinaus ist ein weitreichender Sonnenschutz mit Sonnenbrille, Hut, körperbedeckender Kleidung und Sonnencreme ratsam, da die UV-Strahlung sehr hoch ist.

SICHERHEIT IN SÜDAFRIKA: Die Kriminalitätsrate ist hoch. Das gilt vor allem für Großstädte. Das Auswärtige Amt rät, die Innenstädte von Johannesburg, Pretoria, Durban und Kapstadt nach Geschäftsschluss und an Sonntagen zu meiden. Auch tagsüber wird zu erhöhter Vorsicht geraten. Stadtbesichtigungen und Township-Besuche sollten nur unter ortskundiger Führung stattfinden. Im Auto sollten die Fenster immer geschlossen und die Türen von innen verriegelt sein.

SICHERHEIT IN NAMIBIA: Nach Angaben des Auswärtigen Amtes nehmen Diebstähle und Raubdelikte gegen Touristen, vor allem Einzelreisende, auch in Windhuk und Swakopmund zu. Von Spaziergängen in der Dunkelheit wird abgeraten. Wer mit dem Auto unterwegs ist, sollte nicht an unbewirtschafteten und unbewachten Rastplätzen anhalten. Von Überlandfahrten während der Dunkelheit wird ebenfalls abgeraten. Es bestehe das Risiko eines Verkehrsunfalls wegen unbeleuchtet abgestellter Fahrzeuge und auf der Straße befindlichen Tieren.

 

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Windhuk/Kapstadt (dpa) - 14. September 2009

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Rom (dpa) - 25. Februar 2010

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Washington (dpa) - 19. Februar 2010

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Mainz (dpa) - 18. Februar 2010

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