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Infowein.de - GewinnspielGEWINNSPIEL

Infowein.de - Gewinnspiel im Juli 2010 Andalusische Küche - Iberische Köstlichkeiten mit maurischem Erbe
Die mediterrane Küche des Südwestens der iberischen Halbinsel, beeinflusst von den Mauren, hat die andalusische Esskultur geprägt. Die Speisen in Andalusien sind – den warmen Temperaturen...[ mehr ]

Infowein.de - Weinnews WEINNEWS

L'Escala - 30.07.2010
Von Anchovis bis Safran: Eine kulinarische Fiesta-Tour durch Spanien...mehr ]

Hamburg - 29.07.2010
Etikettenkunde: Brut, Extra-Brut und Dry...mehr ]

Conegliano - 28.07.2010
Prosecco und Vino Frizzante...mehr ]

Mainz - 27.07.2010
Dicke Gläser bringen es nicht - Fehler rund um den Wein...mehr ]

Mainz - 26.07.2010
"Message in a bottle" – Sommerweinparty ohne strenge Etikette...mehr ]

Lille/Chantilly - 23.07.2010
Aber bitte mit Sahne - Auf Schlemmertour in Nordfrankreich...mehr ]

Wismar - 22.07.2010
Süßer Aal und Löwenzahnsalat: Vielfalt prägt die Küche an der Ostsee...mehr ]

Mainz - 21.07.2010
Sommerwein 2010: Riesling und Rosé vorn...mehr ]

Hamburg/Venningen - 20.07.2010
Rebsortenreine Essig-Spezialitäten aus eigenen Weinen: Salatsoßen gekonnt zubereiten...mehr ]

Berlin - 19.07.2010
Weintour durch die Hauptstadt: mit dem Fahrrad auf den Spuren der Weingeschichte Berlins...mehr ]

Infowein.de - Fachbegriffe zum Thema Wein FACHBEGRIFFE

VINO ROSSO
(ital.) Rotwein. [ mehr ]

TINTO DOBLEPASTA
(span.) Extrem farbintensiver Rotwein. [ mehr ]

VINO DA ARROSTO
(ital.) Robuster älterer Rotwein. [ mehr ]

TRESTERHUT
Während der Rotwein-Gärung an der Oberfläche des Behälters schwimmende Schicht aus Traubenschalen und anderen Feststoffen. [ mehr ]

DECKROTWEIN
Tiefdunkler Rotwein, der einem farbschwachen Wein zur Intensivierung der Farbe zugesetzt wird, häufig auf Kosten der Qualität. [ mehr ]

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Infowein.de - NEWS & TRENDS AUS DER WEINWELT NEWS & TRENDS AUS DER WEINWELT

Tiflis (dpa) - 22. Februar 2010

Mediterranes Flair am Kaukasus; Traubenwurst und Rotwein

Vielleicht lässt sich die kulturelle Vielfalt Georgiens am besten anhand der landestypischen üppigen Tafel veranschaulichen. Die biegt sich förmlich unter den Tellerbergen, die die Georgier aufschichten. «Nirgendwo sonst wird das Gastmahl so zelebriert wie bei uns», verspricht Eliza Khizanishvili, Universitätsdozentin in Tiflis. «Der Gast wird von Gott geschickt», sagt ein georgisches Sprichwort.

Geleitet wird das Zeremoniell vom Tamada, dem Tischmeister, der in schöner Regelmäßigkeit Trinksprüche zunächst auf Gott und Georgien ausbringt. Es folgen Toasts auf die Familie, die Frauen, den Frieden, die Freundschaft, die Liebe und auf eben alles, was sonst noch wichtig im Leben ist. Der Besucher aus dem Ausland muss nur ein einziges Wort beherrschen: «Gaumarjos», das bedeutet «Prost». Ein solches Gelage kann sich über Stunden hinziehen und erfordert absolute Trinkfestigkeit.

Die westeuropäische Zunge mag mit der georgischen Sprache - sie hat ein eigenes Alphabet und so viele Buchstaben wie Laute - ihre Schwierigkeiten haben. Dafür kommt der Gaumen mit der georgischen Küche, die als «Haute Cuisine» des Sowjetreichs galt, auf jeden Fall zurecht. Dazu sind schon allein die Vorspeisen, etwa die Mkhali, kleine Bällchen aus Gemüsen und Kräutern, oder auch die Badridschani, mit Walnusspaste gefüllte Auberginenscheiben, zu raffiniert.

Bei keiner Tafel fehlt Chatschapuri, mit Käse gefülltes Brot, oder auch die Tschurtschkella-Würste, die mit Nüssen und verdicktem Traubensaft gefüllt werden. Früher wegen ihrer Nahrhaftigkeit als Soldatenverpflegung verwendet, werden die roten Traubenwürste vielerorts auch entlang der Landstraßen angeboten.

Am wichtigsten ist freilich der Wein - schon vor 5000 Jahren wurde der Rebsaft in Georgien angebaut. Sogar das traditionelle Kreuz der georgischen orthodoxen Kirche besteht aus Weinreben. Es ist das Kreuz der Heiligen Nino, die im vierten Jahrhundert das Christentum nach Georgien brachte, als sie sich in Mzcheta, der damaligen Hauptstadt, niederließ. Heute zählt die Stadt mit der prachtvollen Svetitskhoveli-Kathedrale zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Die kulinarische Vielfalt ist nur eine der vielen Facetten des Landes am Kaukasus, das auf Grund seines gemäßigten Klimas auf eine lange Besiedlungsgeschichte zurückblickt, die bereits in der Altsteinzeit begann. Im sechsten Jahrhundert vor Christus zerfiel Georgien in die zwei Königreiche. Im westlichen Kolchis wurde das «Goldene Vlies» aus der Argonautensage vermutet. «Den historischen Kern dieser Sage entdeckten Archäologen bei Vani im Westen Georgiens, wo sie exquisiten Goldschmuck fanden», erklärt David Lordkipanidze, Direktor des Nationalmuseums in Tiflis.

Zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert, der Blütezeit des mittelalterlichen Georgiens, wurde das Land sogar die stärkste Macht in der Region. Später fielen Mongolen, Araber und Perser ein. Das wohl imposanteste Bauwerk aus der Epoche der Invasionen ist die Ananuri-Festung am Fuße des Kaukasus.

Angesichts der wechselvollen Geschichte ist es kein Wunder, dass auch die Hauptstadt Tiflis Dutzende Male zerstört wurde, zuletzt im Jahr 1795 von der persischen Armee Aga Mohammed Khans. Doch die Stadt, deren Gründung im fünften Jahrhundert König Wachtang Gorgassali zugeschrieben wird, wurde immer wieder aufgebaut. Terrassenförmig ist sie an einem Fluss angelegt, Kirchtürme dominieren das Stadtbild. Heute bietet die orthodoxe Metechi-Kirche mit der Narikala-Festung im Hintergrund einen der besten Blicke über die Altstadt.

Eine Reise in die Vergangenheit ermöglicht ein Besuch bei Kakha Zarnadze, einem der letzten Messerschmiede des Landes. In seiner Werkstatt schräg gegenüber der Zioni-Kirche schmiedet er heute noch in der Tradition seiner Vorväter prachtvoll verzierte Klingen. «Sogar der russische Staatspräsident Wladimir Putin gehört zu meinen Kunden», sagt Zarnadze stolz. Doch nur ein paar Meter weiter, in der Chardin-Straße, landet der Besucher wieder in der Neuzeit. Hier haben sich viele Künstler Ateliers und Galerien eingerichtet, flippige Cafés runden das Bild ab. Und gänzlich westeuropäischen Zuschnitt hat die breite Prachtstraße und Flaniermeile Rustaveli mit dem Regierungssitz, dem Nationalmuseum und dem im maurischen Stil gehaltenen Operntheater.

International berühmt wurde Tiflis auch wegen seiner Schwefelquellen. Empfehlenswert ist das Orbeliani-Bad mit seiner orientalischen Fassade und seinen farbenfrohen Mosaiken. Doch Tiflis ist auch die Stadt der kunstvoll geschnitzten Holzveranden. Das Gefühl, in einem Mittelmeerland zu sein, lässt den Reisenden nie ganz los. Mal sind es die Kirchen, mal die bunten Märkte und mal die blühenden Obstplantagen, die solche Empfindungen wecken.

Das Städtchen Signagi im äußersten Westen Georgiens, wo die heilige Nino begraben sein soll, ist gänzlich im südländischen Stil erbaut. Entlang der verwinkelten Gassen reihen sich zwei- bis dreistöckige Häuser. Auch hier sind sie unübersehbar: die schnörklig verzierten Tür- und Fensterrahmen und die riesigen von Efeu und wildem Wein umrankten Balkone, die einen Blick auf die imposante Stadtmauer mit ihren 23 Türmen freigeben. Eine russische Touristin bringt es auf den Punkt: «Wären da nicht die schneebedeckten Gipfel des Kaukasus am Horizont, könnte man meinen, man sei in Italien.»

 

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Tiflis (dpa) - 22. Februar 2010

Dicke Gläser bringen es nicht - Fehler rund um den Wein

Das Risiko, beim Weingenuss etwas falsch zu machen, ist groß. Nach Angaben von Experten gilt es eine Reihe von Dingen zu beachten. Das beginnt bereits mit der Auswahl der Gläser: «Je dünnwandiger, desto besser», sagte Ernst Büscher, Sprecher des Deutschen Weininstituts in Mainz,... [ mehr ]

 

Mainz - 07. Juli 2010

Krönende Zutat für Braten und Dessert: Wein verfeinert viele Speisen,

Ein guter Tropfen passt nicht nur als Begleiter zum Essen, er kann auch die krönende Zutat in manchem Gericht sein. Unsere Nachbarn in Frankreich machen es vor: Ob Coq au vin, Boeuf Bourgogne, Dorade à l'orange oder Bouillabaisse - kaum ein Gericht kommt ohne Wein aus. Entscheidend... [ mehr ]

 

Mainz - 06. Juli 2010

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