Hamburg (dpa) - 17. November 2008
Städtereise zur Glühweinbude: Saison der Weihnachtsmärkte beginnt
In vielen Innenstädten herrscht im Advent
wieder der Ausnahmezustand. Menschen schieben sich durch die Gassen,
um ihre Weihnachtseinkäufe zu erledigen. Kinderchöre singen von der
«Stillen Nacht», und über allem liegt ein Duftmix aus Zimtsternen,
Eierlikörpunsch, Pommes und Tannennadeln. Nach Feierabend treffen
sich ganze Firmenbelegschaften, um sich auf den Weihnachtsmärkten mit
Glühwein zuzuprosten. Und auch viele Städtereisende machen sich auf
den Weg, um die besondere Stimmung der Vorweihnachtszeit zu erleben.
Neben den bekannten Weihnachts- oder Christkindlesmärkten in Dresden
oder Nürnberg locken dabei auch viele Angebote in anderen Städte -
hier eine Auswahl von Tipps für die Weihnachtsmarkt-Saison 2008.
CHIEMSEE: Vor der Kulisse des alten Klosters Frauenwörth auf der
Fraueninsel im «Bayerischen Meer» wird wieder ein Markt mit mehr als
80 Ausstellern aus der Region aufgebaut. Nach Angaben der Priener
Tourismusgesellschaft handelt es sich dabei um Deutschlands einzigen
Inselweihnachtsmarkt. Geöffnet ist er vom 28. bis 30. November sowie
vom 5. bis 7. Dezember (Internet: Link: www.tourismus.prien.de).
CUXHAVEN: Zum ersten Mal unter dem Motto «Park der Sterne» findet
diesmal der Weihnachtsmarkt rund um das Schloss Ritzebüttel statt.
Ein Lichterspiel soll das Gelände dabei stimmungsvoll in Szene
setzen, teilt die Organisation Cux-Tourismus mit. Geöffnet ist der
Weihnachtsmarkt in der Nordseestadt vom 28. November bis 24.
Dezember. In den historischen Räumen des Schlosses werden in dieser
Zeit täglich Weihnachtsgeschichten vorgelesen ( Link: www.cuxhaven.de).
KEMPTEN: Der größte Weihnachtsmarkt im Allgäu ist vom 29. November
bis 23. Dezember geöffnet. Zum Programm gehören unter anderem eine
tägliche Nikolaus-Bescherung sowie Kutschfahrten an mehreren Terminen
durch die Stadt, teilt Kempten Regiotourismus mit. Am 15. Dezember
können Besucher dabei zuschauen, wie eine Eisskulptur geschnitzt
wird, auch eine Feuershow gibt es an diesem Tag ( Link: www.kempten.de).
KOBLENZ: Eine Kunstschnee-Rodelbahn und Stadtführungen in der
Koblenzer Mundart gehören am Zusammenfluss von Rhein und Mosel zum
Vorweihnachtsprogramm. Auf fünf Plätzen in der Altstadt werden mehr
als 130 Holzhäuschen aufgebaut, in denen Adventliches verkauft wird.
Das «Weihnachtsdorf» ist vom 21. November bis 23. Dezember geöffnet,
teilt Koblenz-Touristik mit. Am 13. Dezember schließt die Budenstadt
sogar erst um Mitternacht ( Link: www.weihnachtsmarkt-koblenz.de).
RÜDESHEIM: Zum «Weihnachtsmarkt der Nationen» lädt die Stadt am
Rhein vom 24. November bis 23. Dezember ein. In der Altstadt und der
Drosselgasse werden kulinarische Spezialitäten und Bräuche aus
mehreren Ländern präsentiert. Außerdem ist auf dem Marktplatz die
«größte Krippe Europas» mit Figuren in Lebensgröße zu sehen, teilt
die örtliche Tourist-Gesellschaft mit ( Link: www.ruedesheim.de).
ULM: Der Adventsmarkt auf dem Münsterplatz besteht aus mehr als
120 Ständen. Geöffnet ist er vom 24. November bis 22. Dezember. Eine
Ausstellung mit Weihnachtskrippen aus drei Jahrhunderten bietet vom
30. November bis 11. Januar das «Museum der Brotkultur». Am
gegenüberliegenden Donau-Ufer in Neu-Ulm können Besucher außerdem vom
28. November bis 21. Dezember ins Mittelalter eintauchen: Zwischen
Spanferkel vom Spieß und Bogenschieß-Übungen präsentieren Handwerker
alte Techniken vom Schmieden bis zum Kerzenziehen. Auch Gaukler und
Zauberer sind unterwegs, teilt die Tourist-Information Ulm/Neu-Ulm
mit ( Link: www.tourismus.ulm.de und Link: www.mittelalter-neu-ulm.de).
Auch im angrenzenden Ausland locken zahlreiche Weihnachtsmärkte:
BELGIEN: In der «Europa-Hauptstadt» Brüssel sollen Traditionen und
Bräuche rund um Weihnachten aus vielen Ländern gezeigt werden. Der
Weihnachtsmarkt öffnet vom 28. November bis 28. Dezember, teilt
Belgien-Tourismus mit. In 240 Holzbuden sind vom schwedischen Glögg
bis zum englischen Christmas-Pudding viele Spezialitäten zu bekommen.
Festlich angestrahlt werden die Gebäude rund um die Grand Place, wo
es eine große Eislaufbahn gibt (Internet: Link: www.plaisirsdhiver.be).
NIEDERLANDE: In einer unterirdischen Grotte wird der Adventsmarkt
in Valkenburg in Limburg aufgebaut. Geöffnet ist er vom 14. November
bis 21. Dezember, teilt das Niederländische Büro für Tourismus mit
( Link: www.valkenburgkerstmarkt.nl/du). Auch die Stadt Alkmaar bietet einen
besonderen Ort für ihren Markt: Er wird vom 11. bis 14. Dezember im
Inneren der Großen Sankt-Laurenzkirche aus dem 15. Jahrhundert
eingerichtet, wo es ein umfangreiches Kulturprogramm geben wird.
ÖSTERREICH: Historische Gemäuer als Kulisse ihrer Weihnachtsmärkte
bieten zwei Städte in Tirol: In Kufstein findet der Christkindlmarkt
vom 29. November bis 22. Dezember in der Festung statt
( Link: www.kufstein.com). Und Landeck lädt vom 5. bis 8. Dezember zum
«Advent im Schloss» ein, teilt die Tirol Werbung mit. Zu sehen gibt
es in Landeck auch eine der größten beweglichen Krippen und
verschiedene Weihnachtsbäume aus aller Welt ( Link: www.tirolwest.at).
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