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Weissach - 15.12.2011
Genießer-Reisen nach Italien...mehr ]

Traben-Trarbach - 02.12.2011
TREFFPUNKT RIESLING...mehr ]

Nahe - 24.11.2011
25. bis 27. November: WEIN-VERANSTALTUNGEN ZUM 1. ADVENT ...Adventszeit ist Genießerzeit...mehr ]

Frankfurt/Main - 17.11.2011
Kulinarische Reise durch die Regionen der Schweiz...mehr ]

Paris - 16.11.2011
Gärten und Parks in Paris 2011 - Grüne Inseln im Häusermeer der Weltstadt...mehr ]

Ottawa - 15.11.2011
Kanadas jüngstes Weltkulturerbe: Im Kanu auf dem Rideau-Kanal...mehr ]

Grand Junction - 14.11.2011
Wein made in Colorado: Wie ein «Cowboy im Frack»...mehr ]

Windhuk/Kapstadt (dpa) - 11.11.2011
Kudu-Steaks mit Pinotage in karger Wüste: 1500 Kilometer durch das südliche Afrika...mehr ]

Porto - 13.11.2011
Kühle Keller und schräge Gärten: Portugals Norden wird unterschätzt...mehr ]

Piemont - 07.11.2011
Trüffel- und Weinreise im Piemont: 17.-20. November 2011...mehr ]

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Kuta (dpa) - 10. Dezember 2009

Nusa Lembongan und Bali - Zwei Welten an der Straße von Badung

Auf Bali tobt der Bär. Tausende Indonesier und Touristen drängen sich durch die engen Gassen Poppies Lane 1 und 2, und auf der Legian Street stauen sich knatternde Motorräder und qualmende Autos. Das ist Kuta, der Haupturlaubsort der Insel. Hier gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder man liebt das Chaos, das sich mit einer jugendlichen Ferienatmosphäre, balinesischem Dolce Vita und buntem Strand- und Surfleben mischt - oder man hasst es. /(

)/ In der Espresso Bar stimmt die Band «Welcome to my Paradise» an, es gibt kein Halten mehr. Briten, Franzosen, Deutsche und Indonesier tanzen ausgelassen, und der hochprozentige Palmwein «Arak» fließt in Strömen. Giuseppe aus Sizilien ist dabei, ebenso wie Antonia aus Großbritannien und Ashley aus Sydney - die drei gehen heute jedoch etwas früher ins Bett, denn sie alle haben für den nächsten Tag einen Ausflug auf Balis Nebeninsel Nusa Lembongan gebucht. /(

)/ Als sich der riesige weiße Katamaran am Morgen nach eineinhalbstündiger Fahrt dem kleinen Eiland nähert, ist sofort klar: Mit lautem Getümmel, Hupkonzerten und Discos haben die Menschen hier nicht viel am Hut. Ein weißer Strand erwartet die Gäste, bunte Fischerboote wiegen sich im lauen Wind, und nur das Plätschern der Wellen ist zu hören. «Wow, ist das schön!», entfährt es Antonia. /(

)/ Nusa Lembongan liegt rund zwölf Seemeilen von Bali entfernt in der Badung Straße, ganz in der Nähe der Inseln Nusa Penida und Nusa Ceningan. Die Insel ist nur 4 mal 2,5 Kilometer groß und befindet sich direkt an der sogenannten Wallace-Linie - der biogeographischen Trennlinie zwischen asiatischer und australischer Flora und Fauna. Sie ist nach dem Naturwissenschaftler Alfred Russel Wallace benannt, der die Inseln zwischen 1854 und 1862 erforschte. Nusa Lembongan bietet nicht nur herrliche Schnorchel- und Tauchgebiete, makellose Strände und sauberes türkisfarbenes Wasser, sondern auch einmalige Ausblicke auf Balis Götterberg Gunung Agung. /(

)/ Die meisten Gäste buchen einen Tagesausflug auf die Insel. Dort geht es gleich sportlich los: Auf Mountainbikes radeln sie zunächst über holprige Wege. Zwar sind die Räder schon etwas heruntergekommen, aber die Urlauber nehmen es mit einem Lächeln. Erster Stopp sind die Mangrovenwälder von Lembongan. Auf kleinen Booten schippern die Touristen durch den dichten Dschungel, es ist still, feucht und heiß. Anschließend wartet die Hauptattraktion: der Algen-Anbau. /(

)/ Der Rohstoff ist die Haupteinnahmequelle der Insel. Knietief im Wasser stehend setzen die Einheimischen junge Schösslinge aus, nach einem Monat werden die Algen geerntet. Anschließend werden sie mehrere Tage auf Matten getrocknet, bevor sie nach Bali zur Weiterverarbeitung verschifft werden. Die Pflanzen sind vor allem in der Kosmetikindustrie begehrt, werden aber auch für Nahrungsmittel - etwa bei Sushi - verwendet. Wer länger auf Lembongan bleibt und in einem der luxuriösen Resorts absteigt, kann sich eine Algen-Packung oder eine Algen-Massage gönnen. /(

)/ Nach einem typisch balinesischen Mittagsbüfett wartet ein weiterer Höhepunkt: Von einer vorgelagerten Plattform aus können die Gäste eine Stunde lang die Unterwasserwelt von Nusa Lembongan erforschen - und die hat einiges zu bieten. Kleine Riffe mit bunten Korallen und Schwärme von tropischen Fischen erwarten die Schnorchler. Wer Glück hat, kann sogar mit dem riesigen Bali Mondfisch (Mola Mola) tauchen - mit fast 3,50 Metern der größte Knochenfisch der Welt. Zudem gibt es fünf gute Surfspots an der Nordwestküste, die auf Namen wie «Shipwreck» oder «Lacerations» getauft wurden. /(

)/ Als der Katamaran am Nachmittag wieder in Richtung Benoa auf Bali startet, beneidet so mancher die verliebten Paare, die einen mehrtägigen Aufenthalt auf Nusa Lembongan gebucht haben. Das Eiland wirkt so abgeschieden von der Welt, dass die Folgen der Attentate, von denen Bali 2002 und 2005 erschüttert wurde, hier kaum zu spüren sind. Anders ist das auf Bali selbst. /(

)/ Nur langsam erholt sich die Tourismusindustrie von dem Schock der Anschläge, die selbst eingefleischte Indonesien-Fans in aller Welt verunsichert haben. Dennoch: Angst ist bei den Urlaubern, die sich für eine Reise auf die Kleine Sunda-Insel entschieden haben, nicht zu spüren. Auch amerikanische Fast-Food-Restaurants und Cafés in Kuta und Sanur werden weiter gut besucht: «Wenn es einen trifft, dann passiert das sowieso, drum können wir ja jetzt nicht ständig überall auf der Welt in Angst leben», sagt Giuseppe aus Palermo. /(

)/ Lediglich einige elegante Restaurants tasten die Gäste am Eingang mit Metalldetektoren ab. «Auch in den großen Hotels wird jeder kontrolliert, und Autos werden auf Bomben untersucht», sagt Kim, ein Taxifahrer aus Sanur. Die Balinesen machen auch auf kuriose Weise ihrem Ärger über die Attentate Luft. An den Kleider-Shops prangen T-Shirts mit Aufschriften wie «Osama don't surf», was übersetzt so viel heißt wie: Osama ist überhaupt nicht cool. /(

)/ Ein Abstecher zur Gedenkstätte für die 202 Opfer des Bombenanschlags auf die Disco «Sari Club» ist ein Muss für Bali-Besucher. Jeder einzelne Name ist auf der Tafel mitten auf der Legian Street verzeichnet. Links davon liegt eine grüne Wiesenfläche - dort, wo einst Bali-Fans aus der ganzen Welt die Nächte durchtanzten.

 

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Kuta (dpa) - 10. Dezember 2009

Kanadas jüngstes Weltkulturerbe: Im Kanu auf dem Rideau-Kanal

Am Rideau-Kanal in Kanada ist rund ums Jahr Hochsaison. Das älteste Wasserstraßensystem Nordamerikas schlängelt sich 202 Kilometer lang durch Seen und Sümpfe, vorbei an zerklüfteten Felsen, Inselchen mit windgebeugten Nadelbäumen und Orten, deren Steinhäuser noch aus der Zeit vor... [ mehr ]

 

Grand Junction - 14. November 2011

Wein made in Colorado: Wie ein «Cowboy im Frack»

Eigentlich fehlen nur noch die Schwingtüren. Mit seiner wilden Westernfassade aus grob geschnittenen Holzbrettern sieht die rustikale Probierstube wie ein Saloon aus einem John-Wayne-Film aus. Jedenfalls von außen. Denn Hochprozentiges kann man bei Barfrau Davelyn Price im Verkostungsraum... [ mehr ]

 

Windhuk/Kapstadt (dpa) - 11. November 2011

Kudu-Steaks mit Pinotage in karger Wüste: 1500 Kilometer durch das südliche Afrika

Mit dem Mietwagen fremde Länder kennen lernen - für viele Urlauber ist vor allem der Weg das Ziel. Häufig geht es dabei am Ende an den Ausgangspunkt der Reise zurück. Anders ist das Konzept der grenzüberschreitenden «Cape to Namibia Route» im südlichen Afrika, die derzeit im Aufbau... [ mehr ]

 

Florenz - 09. September 2011

Toskana: Zwischen Villa und Bauernhaus – Das Beste aus zwei Welten

Die Landschaft des Chianti, die Museen von Florenz, Designergeschäfte, landestypische Bauernhäuser und exquisite Gastronomie, Luxus und "einfacher Chic": Capanelle und die Villa San Michele öffnen ihre Pforten und zeigen Ihnen das Beste der hinreißenden Toskana. /(

)/ /(

)/Villa... [ mehr ]