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Infowein.de - Weinwissen UNSER PERSÖNLICHER TIPP

„Korken dürfen nicht überstehen”


Niels Rathjen

„Kaufen Sie keine Flaschen, bei denen der Korken bereits an der Flaschenöffnung übersteht, denn dieser Wein wurde nicht richtig gelagert.”

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DEKANTIEREN

Gekonnt mit Wein umgehen

Das Dekantieren, das Umfüllen eines Weins aus der Flasche in eine Karaffe, hat zwei Gründe: Alte Weine sollen von ihrem Depot befreit werden. Dabei handelt es sich um den Bodensatz, der sich im Laufe der Jahre gebildet hat. Das Depot beeinträchtigt nicht den Geschmack des Weins, es selbst jedoch schmeckt bitter. Ausnahme: Alte Burgunder. Sie müssen nicht dekantiert werden.

Auch schwere, junge Rotweine werden dekantiert. Durch den Sauerstoffkontakt sollen... [ weiterlesen » ]

Infowein.de - GewinnspielGEWINNSPIEL

Infowein.de - Gewinnspiel im Oktober 2008 12 x je eine Flasche Brindisi Rosso DOC Riserva, Casalagro

 
Ein hervorragender Wein aus Apulien: Ein komplexer, sehr feiner und würziger Rotwein aus den Rebsorten Negroamaro und Malvasia Nera. In der Nase Aromen von Vanille, Gewürz und dunklen...[ mehr ]

Infowein.de - Fachbegriffe zum Thema Wein FACHBEGRIFFE

ZAPFEN
(schweiz.) Gebräuchlicher Ausdruck für den Korken. [ mehr ]

KORKFEHLER
Beeinträchtigung des Weines durch schlechte, defekte Korken. [ mehr ]

WEINSTEIN
Kaliumsalz. Häufig an Korken oder Flaschenrand - keine Geschmackseinbuße. Ausfüllung der Weinsäure in Form von kleinen, weißen Kristallen. [ mehr ]

TAPPO DI SUGHERO
(ital.) Korken. Sa di tappo = verkorkt. [ mehr ]

Infowein.de - Weinnews VERWANDTE THEMEN

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Wiesbaden (dpa/lhe) - Die Korkhersteller sehen nach deftigen Absatzeinbußen vor allem bei hochwertigen Weinen gute Chancen... [ mehr ]

Angebrochene Weinflaschen maximal zwei Tage lang aufbewahren

Eine nicht ganz ausgetrunkene Flasche Wein sollte maximal noch zwei Tage lang aufbewahrt werden. Anschließend hat sich das... [ mehr ]

Infowein.de - WEINWISSEN WEINWISSEN KORKEN

Infowein.de - Weinwissen - „Entwicklungshelfer“ des Weins
Die Abfüllung in luftdichten Glasflaschen verhindert den Kontakt mit Sauerstoff – und damit die Oxidation. Durch die Berührung mit zu viel Luft könnte der Wein seine Frische verlieren und eventuell seine Farbe verändern – und schließlich umkippen. Allerdings bleibt eine Schwachstelle: Die Öffnung. Als nahezu idealer Verschluss hat sich der aus der Rinde der Korkeiche gewonnene Korken erwiesen. Kork ist elastisch, sitzt also passgenau im Flaschenhals und verhindert so das Auslaufen des Weins. Zugleich lässt er einen minimalsten Luftaustausch zu – der Wein kann reifen, ohne zu oxidieren und verliert nur geringste Mengen an Flüssigkeit durch Verdunstung. Im Idealfall darf man den Korken wohl als einen „Entwicklungshelfer“ des Weins bezeichnen.

Kork besteht aus kleinen, in sich abgeschlossenen Zellen, die wie ein Luftpolster wirken. In ihrem Innern befinden sich geruchlose Gase. Qualitätskorken sollten von Korkplatten stammen, die wenigstens sieben Jahre alt sind. Sie müssen sorgfältig verarbeitet werden und mindestens 45 mm Länge messen. Die Haltbarkeit hochwertiger Korken beträgt 20 bis 25 Jahre, dann beginnt ihr Zerfall. Für den Wein bedeutet dies: er muss umgekorkt werden.

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Infowein.de - Weinwissen Korken KORKSCHMECKER

Oft werden Korken in einer chlorhaltigen Lösung gebleicht und sterilisiert. Diese Lösungen reagieren mit den Phenolen (Moleküle aus Farbstoffen, Gerbstoffen und Geschmacksstoffen), die in jedem Naturkork stecken. Das daraus entstehende Produkt wiederum reagiert mit Schimmelpilzen, die sich überall "tummeln". Das Resultat ist ein Korken, der muffig riecht und diesen Geruch an den Wein abgibt. Selbst ungebleichte Korken werden damit befallen, denn Chlor (z.B. im Leitungswasser) und auch Schimmelpilze befinden sich überall in der Umwelt. Korkschmecker entstehen unabhängig von der Qualität des Korks, d.h. es kann jeden Korken treffen.

Weine sollen horizontal, nicht vertikal aufbewahrt werden damit der Korken immer feucht ist und einen optimalen Verschluss bietet. Ein Korken, der zu trocken ist und sich schwer ziehen lässt, muss die Qualität des Weins nicht beeinträchtigen. Er kann jedoch beim Öffnen der Flasche zerbröseln, Krümel können in den Wein gelangen, diese haben aber keinen Einfluß auf den Wein, einfach einen Schuß abgießen. Schimmelige oder schwarze Stellen an der Oberseite des Korkens haben keine Bedeutung und wirken sich nicht auf den Wein aus. Sie rühren von einem feuchten Keller her.

Kork wird aus der Rinde der Korkeiche gewonnen, die im Mittelmeerraum wächst. Nach dem Schälen wird die Rinde ein halbes bis zu zwei Jahren gelagert. Bei der Qualitätsbeurteilung wird nur etwa die Hälfte für die Herstellung von Weinkorken zugelassen. Dann wird der Kork in heißem Wasser gekocht,um ihn elastisch zu machen. Dabei lösen sich auch die Tannine. Nach dem Stanzen wird der Korken noch mit Paraffin oder Silikon überzogen, damit er besser in den Flaschenhals rutscht.

Die qualitativ hochwertigsten – und teuersten – Korken bestehen aus einem ganzen Stück und haben wenige Poren und Risse. Sie weisen die höchste Elastizität und Lebensdauer auf. Für einfachere Weine werden Preßkorken verwendet. Ausnahme: Der Champagnerkorken ist immer aus Schnitzeln gearbeitet.

Infowein.de - Weinwissen - KunststoffkorkenKork ist knapp geworden; der Rohstoff wächst nicht so schnell nach wie die Nachfrage steigt. Der Grund: Die ständig steigende Zahl von Abfüllern. Knappe Rohstoffe werden teurer. Die Folge: Die Rinde wird weniger streng selektiert – der Anteil korkkranker Weine steigt. 5% fehlerhafte Korken gelten heute als Durchschnittswert. Eine Alternative ist der Kunststoffkorken. Der Kunststoffkorken ist ähnlich wie der Naturkorken aufgebaut – luftdichte, elastische Zellen garantieren Elastizität und Dichte. Im Gegensatz zum Naturkorken birgt er keine Fehlerrisiken. Wichtig für die Verbraucher: Sie brauchen beim Kunststoffkorken nicht auf das sinnliche „Plopp“ beim Öffnen der Flasche zu verzichten! Allerdings sollten Flaschen mit Kunststoffkorken stehend gelagert werden.

Für Weine, die unmittelbar konsumiert werden sollen, also nicht für die Lagerung bestimmt sind, ist ein Schraubverschluss ebenfalls eine gute Lösung um "Korkschmecker" zu vermeiden.

 

Infowein.de - Weinwissen Korken ALTERNATIVEN ZUM NATURKORK

Die Sinnlichkeit der Naturkorken ist schnell verflogen, wenn der vermeintlich edle Tropfen muffig schmeckt. Bei etwa jeder zehnten Flasche hat der Wein einen Korkton. Er ist ungenießbar, der Kunde verärgert. Winzern und Gastronomen entstehen jährlich Millionenverluste, weil Schimmelpilze im Naturkork mit ihrem Abbauprodukt 2,4,6-Trichloranisol den Wein verderben. Als Reaktion treten Plastik-, Glas- und Metallvarianten den Siegeszug an. Mit der neuen Technik gehörten Geruchs- und Geschmacksbeeinträchtigungen durch Korken der Vergangenheit an. Zudem können beim Schraubverschuss die Flaschen jederzeit wieder verschlossen werden

 

Infowein.de - Weinwissen Korken KLASSISCHE GANZKöRPERKORKEN

Klassische Ganzkörperkorken sind hochwertiger und elastischer als Presskorken.

Infowein.de - Klassische Ganzkörperkorken Infowein.de - Klassische Ganzkörperkorken  
 

Infowein.de - Weinwissen Korken PREISWERTE PRESSKORKEN

Preiswerte Presskorken bestehen aus verleimten Korkschnitzeln.

Infowein.de - Preiswerte Presskorken Infowein.de - Preiswerte Presskorken Infowein.de - Preiswerte Presskorken Infowein.de - Preiswerte Presskorken
 

Infowein.de - Weinwissen Korken SEKTKORKEN

Sektkorken kombiniert aus Presskorken und Scheiben aus Ganzkörperkorken.

Infowein.de - Sektkorken
 

Infowein.de - Weinwissen Korken WEITERE KORKEN

Infowein.de - Kunststoff-Polymer-Stopfen

Kunststoff-Polymer-
Stopfen
beliebter Verschluss für einfache Weine.

Infowein.de - Vinolok

Vinolok ein neuer Stopfen aus Glas.

Infowein.de - Schraubverschluss

Schraubverschluss für Weine die unmittelbar konsumiert werden.