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Infowein.de - Weinwissen UNSER PERSÖNLICHER TIPP

„Schmatzen Sie ruhig!”


Michael Carus

„Scheuen Sie sich nicht, Ihren Wein schmatzend zu genießen. Dies zeugt nicht etwa von einer schlechten Kinderstube, sondern davon, dass Sie wissen wie Wein in seiner ganzen Vielschichtigkeit verkostet wird.”

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GESUNDHEIT

„Rotwein ist für alte Knaben eine von den besten Gaben“ – W. Busch

Bekanntlich schätzt der französische Gaumen den Genuss von Wein; pro Kopf werden in Frankreich etwa 50 Liter Wein im Jahr konsumiert, insbesondere Rotwein. Zugleich spielt fettreiche Kost in der französischen Küche eine große Rolle – Fleisch, Käse, Butter, Eier – und dennoch: die Zahl der Todesfälle aufgrund von Herzgefäßerkrankungen ist in Frankreich 2,5 Mal geringer als beispielsweise... [ weiterlesen » ]

Infowein.de - Fachbegriffe zum Thema Wein FACHBEGRIFFE

SAUBER
Fehlerfrei in Geruch und Geschmack. [ mehr ]

MOSTIG
Geruch und Geschmack nach frischem Traubensaft. [ mehr ]

HOLZIG
Wein, welcher einen intensiven Geschmack, bzw. Geruch vom Holzfass hat. [ mehr ]

ORGANOLEPTISCHE PRÜFUNG
Sensorische Qualitätsprüfung eines Weines nach Aussehen, Geruch und Geschmack. [ mehr ]

TRINKTEMPERATUR
ideale Temperatur, bei der ein Wein serviert werden sollte. [ mehr ]

Infowein.de - Weinnews VERWANDTE THEMEN

Wie riecht und schmeckt der Wein? Sensorik ist erlernbar

Für manch einen Weintrinker mag ein Tröpfchen dem anderen gleichen - mit ein bisschen Training lassen sich allerdings jede... [ mehr ]

Glasform hat Einfluss auf Geschmack - Sensorik bei schmalen und dicken Gläsern grundverschieden

Neben der richtigen Temperatur des Weines ist auch das richtige Glas entscheidend für den optimalen Genuss. Die Form des Weinglases... [ mehr ]

Experte sieht Zukunft des Naturkorkens bei teureren Weinen

Der Naturkorken wird nach Einschätzung des Weinfachmanns Bernd Weik vor allem als Verschluss für Wein im gehobenen Bereich... [ mehr ]

Geschmacksnerven trainieren: "Wie riecht und schmeckt der Wein?"

Für manch einen Weintrinker mag ein Tröpfchen dem anderen gleichen - mit ein bisschen Training lassen sich allerdings jede... [ mehr ]

Sensorik - Wein mit allen Sinnen geniessen

Für manch einen Weintrinker mag ein Tröpfchen dem anderen gleichen - mit ein bisschen Training lassen sich allerdings jede... [ mehr ]

Infowein.de - WEINWISSEN WEINWISSEN SENSORIK

Infowein.de - Weinwissen - Wein sehen, riechen, schmecken und fühlen

Was das Trinken von Wein zu einem differenzierten Geschmackserlebnis werden lässt, ist das bewusste Zusammenspiel mit anderen sinnlichen Wahrnehmungen: Allen voran der Geruchssinn. 2000 bis 4000 Gerüche kann der Mensch unterscheiden.

Schmecken und Riechen lassen sich kaum auseinander dividieren: Im Mundraum gelangt der Duft des Weins auch über den Nasen-Rachen-Raum an die Nasenschleimhaut.

Aus diesem Grund ist das Schlürfen und Schmatzen beim Genuss von Wein übrigens auch kein Zeichen einer schlechten Kinderstube; vielmehr dient es dem Zweck, die Aromastoffe aus der Flüssigkeit zu lösen, um sie mit der Atemluft ins Riechzentrum zu transportieren.

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Infowein.de - Weinwissen Sensorik DIE DEGUSTATION

Bei der Verkostung von Wein, der Degustation, versucht man, sehr bewusst die Komplexität eines Weins mit allen „Antennen“ wahrzunehmen und zu beurteilen. Fachleute haben ihre Sinne wie ihre Technik so geschult, dass sie imstande sind, ihr Urteil über die Qualität eines Weins umfassend und plausibel abzugeben: Körperreichtum, Vielfalt, Harmonie, Aussehen, Bouquet, Geschmack – die vollständige, bewusste Empfindung.

 

Infowein.de - Weinwissen Sensorik DER GERUCH

Der mehr oder weniger laienhafte Genießer mag folgendermaßen vorgehen, wenn er einen guten Tropfen kostet: Das Glas am Stiel fassen und es ein wenig kreisen lassen, damit die Aromastoffe sich mit Sauerstoff verbinden und sich entfalten. Der Blick auf die Innenseite des Glases gibt hier schon Anhaltspunkte für die Güte des Weins, dann die Farbe ansehen und prüfen ob evtl. Trübungen da sind.

Dann ist die Nase an der Reihe: Ein tiefer Zug offenbart die Komposition der Düfte, ihre Vielschichtigkeit, ihre Nuancen. Lassen sich „Duftfamilien“ identifizieren? Vielleicht Früchte, Gräser oder ganz auch andere Richtungen? Schlürfen ist erlaubt, wenn es auch nicht in jeder Situation passend sein mag. Den Schluck sollte man einen Moment bewusst auf der Zunge spüren, denn auf diese Weise darf das Riechorgan intensiv mit genießen. Die Zunge fühlt jetzt deutlich den taktilen Reiz und man erfährt, ob der Geschmack mit dem vorherigen Geruch korrespondiert.

 

Infowein.de - Weinwissen Sensorik DER GESCHMACK

Süß, salzig, sauer, bitter - lediglich vier Geschmacksrichtungen kann die menschliche Zunge unterscheiden. Die Geschmacksknospen, Papillen genannt, befinden sich an der Zungenspitze, dem Zungenrand und der Zungenwurzel. Unsere Geschmacksempfindungen lassen sich eindeutig Zonen zuordnen, auf denen sich die Papillen befinden.

Papillen auf der Zunge - Siehe Grafik: